Kontakte nennen und testen
Auf lokal steigende Infektionszahlen müsse schnell und zielgerichtet reagiert werden. „Entscheidend ist es, dass Kontaktpersonen getestet und asymptomatische Ausscheider erkannt werden. Es ist keine Schande sich zu infizieren, das kann jeden treffen, es ist aber ein Fehler, Kontakte zu verschleiern und so die Infektionskette zu befeuern“, so Walder, der die konstant hohe Infektionszahl in Osttirol zu einem erheblichen Teil nicht einer Zirkulation innerhalb des Bezirkes zuschreibt, sondern Neueinträgen von außen.
Vorsichtig optimistisch
Doch der Experte lässt auch Positives verlauten. So konnte seit Mitte April die als besonders kritisch eingestufte „Osttiroler Mutante“ nicht mehr nachgewiesen werden. Zudem gebe das Absinken des Rt-Wertes, der die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Erregers anzeigt, „Anlass zu vorsichtigem Optimismus“.