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03. Oktober 2021

Tirol als Musterbeispiel für klimagerechte Waldwirtschaft

In wenigen Wochen findet die UN-Klimakonferenz 2021 statt. Bei der Vorkonferenz zum Thema klimagerechte alpine Wälder in Mailand wurde Tirol eingeladen, gleich zwei Projekte des Landesforstdienstes als Best-Practice-Beispiele für eine nachhaltige Forstpolitik und Waldwirtschaft zu präsentieren. „Sowohl das Programm ‚Klimafitter Bergwald‘ als auch die Forstpflanzenproduktion in den drei Tiroler Landesforstgärten werden international als vorbildlich und zukunftsweisend angesehen“, freut sich LHStv. Josef Geisler.
Tirol als Musterbeispiel für klimagerechte Waldwirtschaft
Landesforstdirektor Josef Fuchs und LHStv Josef Geisler setzen auf eine nachhaltige Waldwirtschaft zum Schutz vor Naturgefahren und im Kampf gegen den Klimawandel. Foto: Land Tirol

Zwei Millionen Jungbäume pro Jahr in landeseigenen Forstgärten

Rund zwei Millionen heimische Forstpflanzen, die bestens an die regionalen Bedingungen angepasst sind, werden jedes Jahr in den Tiroler Forstgärten produziert. Der Samenvorrat reicht für 10 Jahre, erklärt Christian Annewanter von der Landes-Forstorganisation.

Kritik an EU-Forstsstrategie

LHStv. Josef Geisler übt Kritik an der EU-Forststrategie, wonach Wälder außer Nutzung gestellt werden sollen. Gerade in Tirol ist die regelmäßige Waldbewirtschaftung wichtig, betont auch Landesforstdirektor Josef Fuchs. Ziel ist nicht der Nutzungsverzicht, sondern eine nachhaltige Bewirtschaftung, damit der Schutzwald stabil bleibt und die Wertschöpfung aus Wald und Holzverarbeitung gesteigert werden können.

 

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