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24. September 2021

Schlaitner Kleinkraftwerk als Musterbeispiel

Das Land Tirol verlängert die Beratungsförderung für die Revitalisierung von Kleinwasser-Kraftwerken. Das sind Kraftwerke mit einer Leistung von bis zu 10 MegaWatt. Rund ein Viertel des Tiroler Stroms aus Wasserkraft kommt aus solchen Kleinanlagen. Die Beratungen zielen auf bestmögliche Effizienz von bestehenden Kraftwerken ab. In den vergangenen 10 Jahren wurden rund 40 bestehende Kleinwasserkraftwerke revitalisiert bzw. sind noch in Umsetzung.
Schlaitner Kleinkraftwerk als Musterbeispiel
Strom für den eigenen Betrieb und weitere 150 Haushalte produziert das Kleinkraftwerk am Schlaitenbach nach der Revitalisierung. Noch vorher machten sich Rupert Ebenbichler von der Wasser Tirol (li.) und LHStv Josef Geisler (2.von re.) bei Johann Gantschnig jun. und sen. ein Bild vor Ort am Erbhof Obervotz in Schlaiten. Foto: Land Tirol/Entstrasser-Müller

Über 100 Jahre altes Kraftwerk in Schlaiten erfolgreich revitalisiert

Als gelungenes Beispiel nennt LHStv. Josef Geisler das Kleinkraftwerk der Familie Gantschnig in Obervotz/Schlaiten. Dieses wurde 1918 am Schlaitenbach in Betrieb genommen und vor einigen Jahren revitalisiert. Damit konnte die Stromerzeugung von ursprünglich 37 auf rund 200 KiloWatt gesteigert werden. Das entspricht einer Versorgung von rund 150 zusätzlichen Haushalten.

Landeseigene Wasser Tirol führt Beratungen durch

Das Erstgespräch ist kostenlos, für die Ausarbeitung eines Revitalisierungs-Konzeptes gibt es einen Kostenbeitrag von 650 Euro. Infos unter www.kleinwasserkraft.tirol

 

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