Bei der Ortsversammlung in Lienz stand das Ehrenamt im Mittelpunkt. Über 42.000 freiwillige Stunden und zahlreiche Auszeichnungen zeigen die Bedeutung des Engagements in der Region.
Starke Bilanz im Rettungsdienst
Im Vereinsjahr 2025 leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortsstelle Lienz insgesamt 42.762 ehrenamtliche Stunden. Den größten Anteil hatte der Rettungsdienst mit über 30.000 Stunden und knapp 16.000 Alarmierungen. Besonders hervorzuheben ist die hohe Bereitschaft, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste freiwillig zu übernehmen.
Soziale Dienste als wichtige Säule
Neben dem Rettungsdienst spielen auch die Gesundheits- und Sozialen Dienste eine zentrale Rolle. Mehr als 12.600 Stunden wurden hier geleistet – etwa im Besuchsdienst, bei „Essen auf Rädern“ oder bei der Team Österreich Tafel. Damit unterstützt das Rote Kreuz zahlreiche Menschen im Alltag.
Neue Mitglieder und Ehrungen
Ein feierlicher Höhepunkt war die Angelobung von 25 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihren Einsatz ausgezeichnet – unter anderem mit Dienstjahresabzeichen, dem Ehrenring in Silber und der Verdienstmedaille in Bronze.
Gemeinschaft als Erfolgsfaktor
Neben den Einsätzen wurde auch die starke Kameradschaft innerhalb der Ortsstelle betont. Veranstaltungen, gemeinsame Aktivitäten und die Jugendgruppe sichern den Zusammenhalt und den Nachwuchs. Ortsstellenleiter Manfred Buchacher hob hervor, dass die geleisteten Stunden vor allem eines zeigen: gelebte Menschlichkeit und ein starkes Miteinander in der Region.
EHRUNGEN FÜR LANGJÄHRIGEN EINSATZ
Dienstjahresabzeichen in Bronze für 10 Jahre:
Herbert Forcher, Heinrich Green, Maria Lanser, Simon Oberegger, Andrea Salcher und Lukas Steiner.
Ehrenring in Silber:
Raimund Stocker.
Verdienstmedaille in Bronze:
Anita Pfeifhofer.