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26. April 2021

Pustertaler Kulturarten sollen vielfältig bleiben

Vom Saatgutverleih in der Bücherei über die „Null-Kilometer-Tomate“ bis hin zur Wiederherstellung der Pflanzenvielfalt im alpinen Anbau – biologisch und nachhaltig gärtnern und anbauen wird seit Jahren in Assling großgeschrieben.
Pustertaler Kulturarten sollen vielfältig bleiben
Mohn und Korn wachsen auch in alpinen Lagen gut. Foto: C. R. Vogl

Ein neues Puzzleteil ist das Projekt „Pustertaler Kulturartenvielfalt“ (PuKuVi): Grenzüberschreitend soll im Pustertal heuer und im kommenden Jahr ein Netzwerk aus Gärtnern und Bauern aufgebaut werden.

Traditionelles & Neues

Ihre Aufgabe ist es, standortangepasste traditionelle (z.B.: Mohn, Ackerbohne, Erbse oder Herbstrübe), aber auch „neue“ (z.B.: Tomate) Kulturarten nicht nur anzubauen, sondern auch deren Saatgut, und damit so genannte lokale Herkünfte („Sorten“) zu erhalten. Die bereits aktiven und erfahrenen Erhalter von Saatgut traditioneller Kulturarten sollen in ihrem Vorhaben bestärkt werden.

Aber nicht nur die lokale Saatgutvermehrung ist Anliegen von PuKuVi, auch ein nachhaltiger, ressourcenschonender und „energieeffizienter“ Anbau im Zuge der Erhaltung soll im geplanten Netzwerk Thema sein.

 

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