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28. November 2021

Osttiroler Soldaten bilden in Montenegro Flugretter aus

Die Hochgebirgsspezialisten des Jägerbataillon 24 aus Lienz unterstützen Montenegro dabei, eine staatliche Flugrettung aufzubauen.
Osttiroler Soldaten bilden in Montenegro Flugretter aus
Auch ein Notarztteam samt Krankenschwester hat an der Ausbildung teilgenommen. Foto: Redaktion Gebirgsjäger

Das Tiroler Knowhow ist international gefragt

Seit 7 Jahren organisiert das Hochgebirgsjägerbataillon 24 im Rahmen der EU-Westbalkan-Strategie Ausbildungen für die Montenegrinischen Streitkräfte. Dabei geht es neben Gefechtsübungen und Gebirgskampf auch um das Errichten von Klettersteigen, Stabs- und Führungsausbildungen und eben auch die erste Flugretter-Ausbildung.

Üblicherweise liegt die Verantwortung für Ausbildungen in einem anderen Staat beim Außenministerium bzw. auf Ebene der Militärstrategie. In diesem Fall wurde das Jägerbataillon 24 mit dieser Aufgabe betraut, teilt der Pressesprecher des Bataillons mit.

Neue Verfahren entwickelt

Dafür haben die Experten des JGB24 verstärkt durch einen Spezialisten des Hochgebirgsjägerbataillons 26 aus Spittal neue Verfahren im Rahmen der NATO Standard Ausbildung entwickelt. Der Kommandant des JGB24 Oberst Bernd Rott ist stolz auf die Leistungen und den Einsatz seiner Unteroffiziere, die einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Streitkräfte in Montenegro geleistet haben.

Montenegro verfügt nun über erste ausgebildete Flugretter

Am 19. November 2021 konnten die ersten sieben Flugretter im Beisein von Montenegros Verteidigungsministerin Olivera Injac ihr Lehrgangsdekret entgegennehmen. Sie können damit in der Katastrophenhilfe und bei Unfällen zum Einsatz kommen. Weitere Ausbildungsschwerpunkte sind geplant.

 

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