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21. Januar 2026

Nach Insolvenz: Stadt sucht neuen Badwirt

Nach der Insolvenz der griechischen Gastronomen in Kärnten, dürfte wohl auch das Kapitel "Lemnos" in Lienz Geschichte sein. Die Stadtgemeinde sucht bereits neue Pächter für die Gastronomie im Dolomitenbad. 

Das Restaurant im Dolomitenbad – die Stadt sucht nach einem Betreiber. Foto: Stadt Lienz

"Natürlich" sagten die die Betreiber des Restaurant Lemnos Miltiadis Dimitropoulos und Georgios Galanis auf Nachfrage des Osttiroler Boten Anfang Jänner, ob das Restaurant "Lemnos" im Dolomitenbad weitergeführt werden sollte. Die Frage kam auf, weil die Betreiber mit einem anderen Restaurant in Kärnten in die Pleite geschlittert waren. Doch nun ist klar, dass es nicht weitergehen wird. Via Facebook sucht die Stadtgemeinde Lienz bereits nach neuen Pächtern für die Gastronomie im städtischen Schwimmbad. "Erwartet wird neben fachlicher Qualifikation auch ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft. Bevorzugt werden Interessenten, die über eine mehrjährige einschlägige Erfahrung in der Führung eines Gastronomiebetriebes in vergleichbarer Größe verfügen", heißt es in der Ausschreibung. Verpachtet werden das Restaurant im 1. Obergeschoß, das Freibad-Buffet im Erdgeschoß und Lagerflächen im Keller. Interessenten können bis 11. Feber ein Angebot samt Konzept bei Bürgermeisterin Elisabeth Blanik vorlegen. 

Den Gastronomiebetrieb im Schwimmbad führte von 2016 bis 2022 die Juen & Ganeider Gastro GmbH. Im Anschluss gestaltete sich die Pächtersuche als schwierig. Interimistisch übernahm im Sommer 2023 Kornelia Benedikt – im November 2023 übernahm das griechische Duo. 

 

Kommentare

Keine Kommentare
  • Sonja Goldberg
    Wir sind sehr traurig, dass es nun kein griechisches Restaurant mehr in Lienz gibt. So gastfreundlich, zuvorkommend wird man in anderen Lokalitäten in Lienz selten bedient. Geschmeckt hat alles einfach köstlich und die Preise waren vergleichsweise günstig.
    Alles gute dem Team!!!!!
    Familie Goldberg
    +11
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  • Helene
    Wir gehen häufig ins Hallenbad und waren auch öfter im Lokal Essen. Für uns sind die negativen Kritiken nicht nachvollziehbar. Bei uns war immer alles zufriedenstellend, der Chef und sein Personal sehr zuvorkommend und freundlich, es hat uns auch immer gut geschmeckt und das Preis Leistungsverhältnis war mehr als o.k. Ich denke hier wird auf sehr hohem Niveau kritisiert und gemeckert. Wir hoffen nur dass sich bald wieder ein Pächter für diese große Herausforderung findet und zumindest das Angebot erhalten bleibt. Den derzeitigen Betreibern wünschen wir alles Gute und danke
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  • Tschurtschenthaler Teinhard
    Das war voraussehen. Wenn man Ausländischen Anbietern lieber als Einheimischen den Zuschlag gibt, ist sowas vorgeplant. Man sollte froh sein daß Einheimische anbieten, da weiß man was man hat.
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    • pepi
      selten blödes Kommentar
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  • So ist es vielleicht
    Der Chef hat sich wohl bemüht, finde ich. War jeden Tag selbst im Restaurant und war sich für Nichts zu schade. Aber das Angebot war wohl viel zu einseitig, das läuft bei uns halt nicht, wie schon mehrfach gesehen.
    Die Vorpächter waren halt wahrlich die Genialsten, aber die liebe (gierige) Stadt konnte den Pachthals nicht voll genug bekommen.
    Wär schon cool, wenn Mabfred und Babs wieder kämen, das hatte echte Klasse!!!!!!
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  • Bianca
    Ich muss ehrlich sagen ich war echt nur traurig als die ganeider GmbH geschlossen hat. Da gab's noch die guten Sachen. Besten Pommes. Und auch im Freibad richtig leckeres essen. Seit die anderen es haben gibt's nur noch überteuerte, nicht fertige oder schlapprige Pommes ohne Salz. Der Salat mit Hühnerstreifen im Sommer war die oberhärte. Ab diesem Zeitpunkt wussten wir, wir nehmen unser Essen Absofort mit. Der Chef oder Kellner was immer an der Kasse stand war unfreundlich hoch 10. Schrie ständig nur mit seinen Gästen. Ich vermisse das Badwirt Frühstück. Es wäre soo toll wenn es wieder der Alte Besitzer der es Jahrelang einfach super gemacht hat nehmen würde!
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    • Dani
      Ohhhh jaaa, das würde mir auch schmecken, von früh bis spät😀., das Essen davor war jedesmal ein Genuss.
      Wir warten.....aber hoffentlich nicht all zu lang
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  • R.L.
    Es ist sicher schwierig, eigenen geeigneten Pächter zu finden. Aber hätte man dem damaligen vom Brauhaus die gleichen Bedingungen gegeben wie dem Griechen, wäre er vielleicht geblieben und alle wären mehr als zufrieden gewesen. Da hat alles gepasst. Der letzte Pächter war wirklich eine Katastrophe. Zum Glück ist er jetzt weg. Es wäre halt besser, weniger Pacht zu verlangen und einem Einheimischen die Möglichkeit zu geben etwas aufzubauen. Oft ist weniger mehr
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  • Silvie
    Höchstwahrscheinlich ist die Pacht viel zu hoch, dass man keinen Einheimischen findet. Schade darum.
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    • Josef
      Und die Vorgaben der Stadt mit ihrer BMInn.
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