Der Verkehr auf Tirols Straßen hat im letzten Jahr weiter zugenommen, das geht aus dem aktuellen Verkehrsbericht des Landes Tirol hervor. Wir haben uns die Zahlen für Osttirol angeschaut
Auf den Landesstraßen und Autobahnen waren mehr PKW und auch mehr LKW unterwegs. Seit einem Rückgang in den Corona-Jahren hat das Verkehrsaufkommen laufend zugenommen. Obwohl auch der Gütertransport auf der Schiene im letzten Jahr zugelegt hat, gab es auch beim Transitverkehr einen weiteren Anstieg. Rund 2,5 Millionen LKW fuhren im letzten Jahr über den Brenner, 3 Prozent mehr als im Jahr davor. Das Land Tirol betreibt rund 170 dauerhafte Zählstellen im Landesstraßen-Netz.
22.500 Fahrzeuge täglich auf der B100 in Lienz
In Osttirol hat der KFZ-Verkehr im Jahr 2025 im Vergleich zum Jahr davor insgesamt um über 3 Prozent zugenommen. An der Felbertauern-Mautstelle wurden im letzten Jahr im Schnitt täglich knapp über 4.600 Kraftfahrzeuge gezählt.
Auf der B100 bei Sillian ist der tägliche Verkehr im Jahresdurchschnitt ebenfalls um 3 Prozent auf 6.700 Fahrzeuge pro 24 Stunden angestiegen.
In Lienz ist die B100 am stärksten befahren, hier wurden letztes Jahr durchschnittlich fast 22.500 Fahrzeuge pro Tag gezählt, eine Zunahme von 1,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024.
Auch auf der B107 am Iselsberg hat die Zahl der KFZ auf knapp 4.000 pro Tag zugenommen. Und leichte Anstiege beim Verkehrsaufkommen gabs auch auf der Virgentallandesstraße und im Defereggental.
Unterschiedliche Entwicklung beim Schwerverkehr
Auf der B100 im Drautal und in Lienz gab es einen leichten Rückgang um 2 bzw. 3 Prozent bei den LKW und Sattelfahrzeugen. Auf der Felbertauernstraße bei Ainet war das LKW-Aufkommen dagegen um bis zu 10 Prozent höher als im Jahr davor.
Bei der LKW-Kontrollstelle in Leisach wurden im letzten Jahr von der Landesverkehrsabteiltung bzw. Verkehrspolizei fast 1.400 Einsatzstunden geleistet. Auch der mobile Prüfzug des Landes ist hier unterwegs.
Erstmals auch Radverkehr erfasst
Im Verkehrsbericht 2025 wurde erstmals auch der Radverkehr in ganz Tirol erfasst und eingebunden. Das Land betreibt seit dem letzten Jahr fast 40 Radzählstellen verteilt auf alle Bezirke.
Auf dem Drauradweg sind im Bereich der Zählstelle beim Falkensteiner Steg in Lienz im Jahresmittel 460 Räder pro Tag erfasst. Dieser hohe Durchschnittswert ist auf die enormen Spitzenwerte im August zurückzuführen.
18. und 19. August 2025 waren die stärksten Tage am Drauradweg
Am 18. August 2025 wurden hier rund 3.900 RadfahrerInnen gezählt, auf dem Drauradweg in Sillian war der 19. August der stärkste Tag mit über 4.400 gezählten Radfahrten. Auf dem Radweg Lienz-Mienekugel waren letztes Jahr durchschnittlich 430 Radler unterwegs, der stärkste Tag war hier der 6. September mit über 1.100 Radlern
Hier geht's zum Verkehrsbericht 2025 des Landes Tirol mit weiteren Daten und Details zu Verkehr und Mobilität
Ich mache hiermit den Vorschlag für den Drauradweg von Innichen nach Lienz für alle Benützenden ebenfalls Maut einzuheben. Pro Rad und Nase (Radfahrende) 6 € und für alle anderen pro Nase (zu Fuß Gehenden) 3 €
Alleine am 18. August 2025 hätten die 3.900 Radfahrenden rund 23.000 Euros in die Gemeindekassen geradelt. Die "zu Fuß Gehenden" nicht mitgerechnet.
LG
Die Urlauberinnen und Urlauber aus dem Ruhrgebiet müssen sich in Sillian und Lienz entlang der B100 wie zu Hause fühlen.
Viel Geduld ist angesagt. In Innichen sind sie endlich in einem richtigen Urlaubsort angekommen und können so richtig tief durchatmen während sie in Sillian und Lienz die Lauft anhalten müssen.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die zugewanderten Facharbeiter*innen und Ingenieur*innen (auch Migrantinnen und Migranten oder 'Geflüchtete' genannt) fleißig arbeiten und mit ihren Steuergeldern die Staatskassen wieder füllen, damit wenigstens die Umfahrung von Sillian in den nächsten 50 Jahren finanziert werden kann.
Liebe Grüße aus der Sillianer Schattseite, weit ab von Lärm und Gestank.