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13. August 2026

Raser-Prozess: Mit 181 km/h durch Osttirol

Ein 18-jähriger Südtiroler war im Mai mit bis zu 181 km/h durchs Drautal gedüst. Vor Gericht zeigte er sich geständig und reumütig.

Symbolbild

Eilig hatte es am 8. Mai 2026 ein junger Südtiroler mit dem Auto, um mit seinen Freunden in ein Fastfood-Lokal in Lienz zu kommen. Viel zu eilig! Wegen zahlreicher Verkehrsdelikte stand der 18-Jährige daher am Mittwoch in Innsbruck vor Gericht.

An jenem Tag im Mai hatte der Bursche seinen Führerschein gerade einmal zweieinhalb Wochen. Als er auf der Drautalbundesstraße plötzlich die Polizei mit Blaulicht im Rückspiegel sah, gab er Gas: „Ich hatte Angst und war in Panik um meinen Führerschein. Ich habe nicht nachgedacht, sondern meine erste Reaktion war, einfach wegzufahren.“ Und so raste der Südtiroler mit bis zu 181 km/h auf der Bundesstraße dahin, überholte bei Leisach vor einer Ampel die wartenden Autos und überfuhr die Kreuzung trotz Rotlichts. Ebenso zwei weitere Kreuzungen. Dass er im ersten Kreisverkehr in Lienz fast ein Auto touchierte und ein Radfahrer zu Sturz kam, weil er so knapp an diesem vorbeifuhr, will er nicht wahrgenommen haben: „Erst wie mich die Polizei angehalten hat, habe ich bei denen über den Funk von dem Radfahrer gehört. Ich habe mich gleich erkundigt, ob es ihm gutgeht.“ Insgesamt bedaure er den Vorfall sehr: „Ich habe aus diesem Fehler gelernt. So etwas wird nie wieder vorkommen.“

Der Mann kam mit einer Diversion davon – Details lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe auf Seite 4. 

 

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