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01. Oktober 2021

Kampf für die Schlossmoar-Wiese geht weiter

Die Bürgerinitiative "Schlossmoar-Idyll statt Parkplatz" hat zu einer Mahnwache bei der Schlossmoar-Wiese aufgerufen. Rund 30 Personen sind laut den Organisatorinnen Laura Winkler und Renate Hölzl vom Verein Osttirol Natur am Donnerstagnachmittag mit Transparenten und Protestplakaten am Fuße des Schlossbergs erschienen.
Kampf für die Schlossmoar-Wiese geht weiter
Die Bürgerinitiative appelliert an alle Verantwortlichen, die Schlossmoarwiese zu erhalten und wieder mit Bäumen zu bepflanzen, Foto: Winkler

Zerstörung der Streuobstwiese für NaturschützerInnen indiskutabel

Die komplette Rodung der Streuobstwiese sei für den Abbruch des desolaten Gebäudeteils nicht notwendig gewesen sondern nur eine Machtdemonstration. Auch wenn es sich um Privatbesitz der Lienzer Bergbahnen handle, so habe das Unternehmen mit den Mehrheitseigentümern TVB und Stadtgemeinde doch eine Verpflichtung der Öffentlichkeit gegenüber, so die Ansicht der Naturschützerinnen – die auf mittlerweile über 1900 Unterschriften für die Petition verweisen.

Wiese dient als Erd-Deponie

Die Rodung war für den Abbruch notwendig, erklärt TVB-Obmann Franz Theurl, andere Zufahrten oberhalb seien aufgrund der geschützten Allee und einem zu starken Gefälle nicht möglich gewesen. Die Wiese wird als Zwischenlager für das Erdreich gebraucht, u.a. auch für den neuen Stichweg zum Stadtweg für Skifahrer und Rodler, der noch in diesem Herbst gebaut werden soll. So umweltschonend wie möglich, betont Theurl.

Eine Besitzstörungsklage gegen die Naturschützerinnen dürfte es übrigens nicht geben. Die Lienzer Bergbahnen haben zwar rechtliche Schritte wegen unerlaubten Betretens der Baustelle angedroht, das sei eher als Warnung zu sehen, es gehe um Haftungsfragen, so Theurl.

 

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