Die Diözese Innsbruck hat am Samstag 76 Personen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich in Pfarren und Dekanaten engagieren. Einige Verdienstzeichen gingen nach Osttirol.
Seit 2007 verleiht die Diözese Innsbruck jedes Jahr Ehren- und Verdienstzeichen an Personen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement ehrenamtlich oder beruflich für Kirche und Gesellschaft einsetzen.
Am Samstag konnten in Innsbruck wieder 76 Frauen und Männer aus ganz Tirol ausgezeichnet werden.
Wo miteinander geredet wird, kann etwas wachsen
Beim Dankgottesdienst würdigte Bischof Hermann Glettler das Engagement der Geehrten als Zeichen einer österlichen Kirche, in der „etwas aufblüht und wächst“. Ostern sei die Freisetzung einer aufrichtenden Kraft, die nicht aus eigener Leistung komme, sondern aus dem Wirken Gottes mitten im Alltag. Entscheidend sei dabei auch eine neue Sprache, so Glettler: miteinander und gut übereinander zu reden, ohne Polarisierung und ohne Wichtigtuerei. Kirche werde dort glaubwürdig, wo Zusammenarbeit gelinge und Vertrauen wachse.
Mit dem Verdienstzeichen werden Personen gewürdigt, die sich über viele Jahre hinweg verlässlich in Pfarren und Dekanaten engagieren.
In Osttirol wurden sechs Frauen und Männer aus den Dekanaten Lienz und Matrei mit dem Verdienstzeichen geehrt: