30 Jahre lang war Peter Trutschnig als Gemeindearbeiter auch Totengräber in seiner Heimatgemeinde Nikolsdorf. Unbehagen bei dieser oft noch tabuisierten Arbeit hatte er nie, wertvolle Erkenntnisse dagegen schon.
Peter Trutschnig machte schon früh Bekanntschaft mit dem Tod. Als er zwei Jahre alt war, starb seine Mutter an einer Gehirnblutung. Da es früher Tradition war, die Toten Zuhause aufzubahren, kam er auch dadurch immer wieder in Kontakt mit dem Tod. Viele Jahre später sollte er aber auf andere Art und Weise dem Thema Tod wieder begegnen: als Totengräber der Gemeinde Nikolsdorf. „Seit 1987 war ich Gemeindebediensteter. Und als solcher muss man eben überall mit anpacken und hat viele Aufgabenbereiche. Und zu dieser Zeit, Anfang der 1990er, wurde das Ausheben der Gräber an die Gemeinden ausgelagert“, erzählt der heute 65-Jährige. Unbehagen hatte er dabei nie. „Nein, der Tod gehört zum Leben dazu. Nichts ist selbstverständlich, man sollte also immer irgendwie auf das Ende vorbereitet sein“, meint er.
Die ganze Geschichte lesen Sie in der aktuellen Printausgabe des „OB“ auf Seite 30.