Bei ihrem ersten Paralympics-Auftritt belegte die 40-jährige Matreierin im Riesentorlauf den achten Platz.
Nach dem ersten Durchgang im Riesentorlauf der Frauen sitzend lag die Osttirolerin noch auf Rang zwölf – aber nur knapp 0,8 Sekunden hinter einem Top-10-Rang. Im zweiten Heat konnte sich Christina Obwexer deutlich verbessern, auch weil sie mit ihrem Monoski einen guten Lauf erwischte. Es ist super, abzubremsen und zu sehen, dass alles geklappt hat, wie ich es mir vorgenommen habe“, wie sie später im ORF-Interview meinte. Eine Zeit lang lag sie sogar in Führung bzw. unter den Top-3. „Fast ein bissl surreal. Am Ende belegte die 40-jährige Matreierin bei ihrem überhaupt ersten Auftritt bei olympischen Spielen den ausgezeichneten achten Rang.
Am kommenden Samstag bietet sich im Slalom (9 Uhr/13 Uhr) die nächste Chance auf eine Spitzenplatzierung. Das scheint nicht unrealistisch, denn: „Mir liegt der Slalom mehr, im Riesentorlauf hinke ich noch etwas hinterher“, verriet die Osttirolerin im Vorfeld dieser „Paralympics Milano Cortina“. Sie freue sich extrem auf den Slalom, nachdem die ganz große Nervosität mit dem ersten Rennen abgefallen sei.