Die Arbeitslosigkeit in Tirol ist wieder rückläufig. In Osttirol ist die Zahl leicht gestiegen, betroffen davon sind hauptsächlich Frauen.
In Tirol ist die Arbeitslosigkeit leicht zurückgegangen. Mit Ende März 2026 waren 16.315 Personen arbeitslos gemeldet, um 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,3 Prozent und bleibt damit die niedrigste im Bundesländervergleich. Laut AMS Tirol sein vor allem die gute Wintersaison sowie der frühe Ostertermin für den Rückgang verantwortlich.
Mehr Arbeitslose in Osttirol
Zuwächse gab es hingegen in Osttirol und im Raum Innsbruck. Knapp über 920 Personen waren Ende März beim AMS Lienz als arbeitslos gemeldet, das sind 2,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Vor allem betroffen sind Frauen, ihr Anteil stieg im März um über 5 Prozent, während die Zahl arbeitsloser Männer leicht gesunken ist.
Beim AMS Lienz sind derzeit rund 420 offene Stellen verzeichnet, ebenso wie 105 freie Lehrstellen.
Qualifikation schützt vor Arbeitslosigkeit
Weiterhin zeigt sich Tirolweit, dass höhere Qualifikation deutlich vor Arbeitslosigkeit schützt, während schwache Konjunktur und weniger offene Stellen den Arbeitsmarkt weiterhin belasten. Auch bei Jugendlichen und Drittstaatsangehörigen wurde ein Zuwachs verzeichnet.
Langzeitbeschäftigungslosigkeit steigt weiter
Sorgen bereitet weiterhin die Entwicklung bei Langzeitbeschäftigungslosen: Ihre Zahl ist um über 16 Prozent gestiegen. Viele Betroffene sind älter als 50 Jahre, gesundheitlich eingeschränkt oder verfügen über geringe Qualifikationen, was ihre Chancen am Arbeitsmarkt deutlich erschwert.