Am kommenden Sonntag findet in Sölden das wichtigste Radrennen Österreichs für Amateursportler statt. Ein Osttiroler gehört zu den Favoriten.
Kein Jedermannrennen hat in Österreich mehr Prestige als der Ötztaler Radmarathon. Die 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter gelten in der Szene als „Ritterschlag für Hobbysportler“. Gestartet wird in Sölden, über das Kühtai geht es nach Innsbruck, über den Brenner nach Sterzing, über den Jaufenpass ins Passeiertal und über das Timmelsjoch zurück ins Ötztal. Im Durchschnitt brauchen die 4.000 Teilnehmer zwischen 10 und elf Stunden. Ganz vorne werden heuer allerdings wieder Zeiten unter sieben Stunden erwartet – denn das Teilnehmerfeld ist wohl so stark wie nie zuvor. Einer der Topfavoriten ist Anton Palzer. Er fuhr in der vergangenen Saison noch bei Red Bull Bora Hansgrohe für das Profiteam und ist mittlerweile wieder professioneller Skibergsteiger.
Viele starke Tiroler
Zu rechnen ist natürlich auch mit dem zweifachen Ötztaler-Sieger Jack Burke – und mit einer außerordentlich starken Tiroler Abordnung. Vorjahressieger Daniel Federspiel möchte seinen Titel verteidigen – und der Sieger des Supergiro Dolomiti 2026, Miguel Brugger, will auch angreifen. Und dann wäre da noch ein Osttiroler: Der dreifache Mountainbike-Weltmeister vom Team Bulls stand in Sölden bereits mehrfach auf dem Podium – und will heuer den Sieg. Der 47-jährige ist nach wie vor ein Spezialist für lange Rennen und sagt: „Leichter wird es zwar nicht, aber meine Form ist sehr zufriedenstellend."
Wie es Alban Lakata anlegt, und welche Chancen sich Daniel Webhofer ausrechnet, lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe. Den Livestream von K19 finden Sie am Sonntag auf osttirolerbote.at.
+++ UPDATE +++ In der Print-Ausgabe führen wir bei den Favoriten auch noch Jonas Holzknecht an. Mittlerweile ist klar, dass der KTM-Profi nicht am Start stehen wird.
L.G.