Kuhattacke. Nach dem tragischen Vorfall in den Oberlienzer Auen äußert sich der Tourismusverband tief betroffen. Man stehe zudem im guten Kontakt mit der Landwirtschaft.
Der Tourismusverband Osttirol zeigt sich tief betroffen über den tragischen Vorfall in den Oberlienzer Auen, bei dem eine Frau tödlich von einer Kuh verletzt wurde und weitere Personen zu Schaden kamen. In einer Stellungnahme verweist der Verband darauf, dass es sich um ein seit Generationen landwirtschaftlich genutztes Weidegebiet handelt, das zugleich stark als Naherholungsraum dient. Auch der Iseltrail verläuft teilweise durch dieses Gebiet und ist derzeit gesperrt.
Laut Tourismusverband ist als mögliche Ursache auch denkbar, dass ein Beutegreifer die Herde in der Nacht in Unruhe versetzt haben könnte. Der Verband verweist darauf, dass Natur, Landwirtschaft und Erholung in Osttirol traditionell eng miteinander verbunden sind. Die weiteren Auswirkungen auf den Tourismus werden derzeit beobachtet und bewertet.
Die Oberlienzer Auen sind bei Einheimischen sowie Gästen ein beliebtes Ausflugsziel. Die Wege werden täglich von zahlreichen Wanderern, Hundebesitzern und Laufsportlern genutzt. Auch die Uferbereiche an der Isel sind für viele Menschen seit jeher Orte der Erholung und des Treffpunkts. Eine Wiedereröffnung des Iseltrails soll in den nächsten Tagen erfolgen.