Fast genau 700 Stück Steinwild haben die Jäger beim Zähltag im Juni in Osttirol erfasst. Der Zustand des Bestandes ist derzeit sehr gut.
Der Nationalpark Hohe Tauern und der Osttiroler Jägerverband haben am 5. Juli zum länderübergreifenden Steinwild-Tag nach St Jakob im Defereggental eingeladen. Dieser findet jedes Jahr, abwechselnd in Salzburg, Kärnten und Osttirol statt. Heuer waren erstmals auch Vertreter aus Südtirol dabei. Hier geht es vor allem um den grenzüberschreitenden Austausch, erklärt Bezirksjägermeister Hans Winkler, denn das Steinwild bewegt sich auch über Ländergrenzen hinweg, wie aktuelle Routen von besenderten Tieren wieder eindrucksvoll gezeigt haben.
Dem Steinwild in Osttirol geht es derzeit gut. Die Steinwildzählung am 13. Juni 2026 hat laut Anton Steiner aus Prägraten, Steinwildreferent im Bezirksjägerverband, mit 701 gezählten Stück einen neuen Höchststand ergeben.
Die Räude, die in den vergangenen 10 Jahren stellenweise für erhebliche Ausfälle beim Steinwild gesorgt hat, dürfte zurückgehen, bestätigt Biologe Gunther Gressmann vom Nationalpark Hohe Tauern, der in St. Jakob über den aktuellen Stand der Gesundheitsforschung informiert hat.
Kommentare