Die Isel könnte eine eigene Rechtspersönlichkeit erhalten, gleichzeitig sollen neue Bauprojekte den Gletscherfluss für Natur und Tourismus weiter aufwerten.
Die Isel war 2025 Mittelpunkt zahlreicher Projekte und Veranstaltungen in Osttirol. Am Mittwoch zogen der Tourismusverband Osttirol und die Tiroler Umweltanwaltschaft in Lienz Bilanz über das vergangene Jahr. Ziel sei es nun, die gewonnene Aufmerksamkeit und das Engagement nachhaltig weiterzuführen. Zentrales Zukunftsprojekt bleibt dabei die Initiative, der Isel den Status einer eigenen Rechtspersönlichkeit zu verleihen. Rechtlich sei das Vorhaben zwar unkonventionell, international gebe es jedoch bereits vergleichbare Beispiele.
Parallel dazu kündigte der Tourismusverband weitere Projekte entlang der Isel an, darunter ein Hängesteg in Matrei, ein Informations- und Wartungsgebäude in Lienz und eine Aussichtsplattform in Virgen.