Fast alle Beschlüsse in der Sitzung des Lienzer Gemeinderates am Mittwoch erfolgten einstimmig. Für Gesprächsstoff sorgten ein Grundtausch und weitere Investitionen der Lienzer Bergbahnen. Der Lienzer Gemeinderat hat einem Finanzierungsbeitrag der Stadt in Höhe von 625.000 Euro verteilt auf zwei Jahre zugestimmt. Die Bergbahnen planen ein rund drei Millionen-Euro schweres Investitionspaket, u.a. für den Ausbau der Beschneiungsanlagen. Weiters tauscht die Stadt Grundflächen südlich der Dolomitenhalle, um hier Platz für die Erweiterung der Sportanlagen und die Verlegung des Eislaufplatzes zu gewinnen
Die Theatergruppe Berg im Drautal führt den Totentanz an einem speziellen Ort auf, dem Friedhof in Berg. Die Idee kam vom Pfarrgemeinderat, der sich ein Projekt zur Unterstützung der Orgel-Restaurierung gewünscht hat. Das Mysterienspiel aus der Feder von Alois Lippl hat die Theatergruppe schon vor über 20 Jahren aufgeführt, mit der besonderen Kulisse geht man respektvoll und behutsam um, erklärt Sepp Sattlegger, der den „Tod“ spielt.
Premiere ist am Freitag, 28. Juli. Alle Infos unter www.bergtheater.com
Für den Badwirt im Dolomitenbad Lienz konnten neue Pächter gefunden werden. Georgios Galanis und Miltiadis Dimitropolos, die Betreiber des IKAROS in Greifenburg werden ab Herbst 2023 auch den Gastronomiebetrieb im Dolomitenbad Lienz übernehmen. Der Lienzer Gemeinderat hat am Mittwoch den Pachtvertrag einstimmig beschlossen, ebenso wie eine Anhebung der Hallenbad- und Saunatarife um rund 5 %:
Ein Marktgeschehen wie vor 2000 Jahren versprechen die „Aguntiner Markttage“, die vom 18. bis zum 20. August erstmals im Archäologischen Park in Dölsach stattfinden.
Mit dem Markttreiben, Mitmachwerkstätten mit altem Handwerk und Spezialführungen wollen die Organisatoren neue Besuchergruppen ansprechen.
Am 25. Juli ist der „World Drowning Prevention Day“ – der Welttag zu Vorbeugung gegen das Ertrinken.
Am vergangenen Sonntag haben in ganz Österreich Aktionen gegen den Ertrinkungstod stattgefunden, auch die Wasserrettung Osttirol hat sich daran beteiligt. Im Lienzer Dolomitenbad war es kostenlos möglich, Schwimmprüfungen abzulegen und die Schwimmabzeichen zu erwerben:
Seit rund 15 Jahren finden im Nationalpark Hohe Tauern jedes Jahr die Tage der Artenvielfalt statt, jeweils in einem anderen Nationalparkteil in Kärnten, Salzburg und Tirol. Heuer war wieder Osttirol an der Reihe. Rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kamen am vergangenen Wochenende ins Defereggental, um Tier- und Pflanzenarten für die Datenbank im Haus der Natur zu dokumentieren. Im Fokus standen heuer die Täler rund um St. Veit und St. Jakob:
Heimvorteil ist …, wenn man es nirgends besser hat: Genießen Sie regionale Köstlichkeiten mit Charakter.

Der "Tag der Garnison" wurde am Samstag, 22. Juli, durch dem Heeressportverein Lienz und dem Verein Freunde des Hochgebirgsjägerbataillon 24 Veranstaltet Auf dem Garnisonsschießplatz Lavanter Forcha HSV-Stationen zum Mitmachen:Alpin: Kletterwand,Bogensport: 3D Schießen.Stocksport: "Lattlschießen", Schießen: Luftdruck- und Großkalieberschießen, Dolomitenfly: Drachenworkshop, Display der Sektion Tauchsport.
Der Virger Bauernladen feiert heuer das 30jährige Bestehen. Die Eröffnung im Jahr 1993 war damals noch Pionierarbeit. Heute beliefern an die 100 bäuerliche Produzentinnen und Produzenten den Bauernladen mit regionalen Produkten und auch die Kundinnen und Kunden schätzen das Angebot im Ortszentrum von Virgen, bestätigt Obfrau Elke Obkircher
2012 wurde in der Franz-Joseph-Kaserne in Lienz das 100jährige Bestehen gefeiert, zwei Jahre später wurde die Schließung der Kaserne angekündigt. Weitere zwei Jahre später, 2016, in Folge der Flüchtlingskrise, dann die Nachricht, dass alle Kasernenstandorte erhalten bleiben, also auch die Franz Joseph Kaserne in Lienz. Und hier zieht nun wieder eine Kaderpräsenzeinheit ein. Die 111 Jahre alte Kaserne wird zum Ausbildungsstandort.
Am Rande des Garnisonsschießens am Samstag in der Lavanter Forcha hat Reinhold Abart mit Bataillonskommandant Oberst Bernd Rott und dem neuen Kommandanten der Franz Joseph Kaserne, Oberleutnant Maximilian Schwarzmann gesprochen:
Am 22.07.2023, gegen 19:56 Uhr lenkte ein 54-türkischer Staatsangehöriger sein Motorrad auf der Felbertauernstraße von Matrei iO kommend in Fahrtrichtung Mautstelle. Seine Frau saß am Rücksitz des Motorrades. Aus bisher unerklärlichen Gründen verlor der Lenker die Kontrolle über das Motorrad und kam von der Straße ab wobei beide Personen mit dem Motorrad ca. 100 Meter auf der rechten Fahrbahnseite über das Bankett schlitterten. Die Rettungskette wurde von einer unbeteiligten Fahrzeuglenkerin in Gang gesetzt. Der Motorradlenker wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem NAH "C4" in das BKH-Schwarzach geflogen. Seine Beifahrerin wurde ebenfalls mit Verletzungen unbestimmten Grades vom NAH "C7" in das BKH Lienz geflogen.
Felix Gall hat bei der vorletzten Etappe am Samstag den Sieg nur knapp verpasst, er setzt sich im Zielsprint einer Fünfer-Gruppe als zweiter durch:
Nach der 20. und vorletzten Etappe ist die Tour de France so gut wie gelaufen. Der Däne Jonas Vingegaard vom Jumbo-Team ist klar in Führung und steht als Sieger der Tour so gut wie fest. 7 Minuten Rückstand hat Zweitplatzierte in der Gesamtwertung: der Slowake Tadej Pogacar, er hat sich am Samstag im Zielsprint noch den Etappensieg geholt, vor Felix Gall, der als zweiter ins Ziel kommt und dabei auch den Toursieger Vingegaard auf Platz 3 hauchdünn hinter sich lässt.
Der Osttiroler gilt als die Sensation dieser Tour de France:
Felix Gall erreicht bei seiner ersten Tour de France als bester Österreicher die Top Ten mit dem 8. Gesamtrang. Er ist dritter in der Nachwuchswertung und zweiter in der Gesamt-Bergwertung. Die weitere Bilanz: ein Etappensieg, ein zweiter Platz und ein dritter Platz bei Etappenwertungen.
Bei der Schlussetappe, die am Sonntagabend in Paris endet, sollte sich an der Spitze im Gesamt-Klassement nicht mehr viel ändern. Traditionell gibt es im Finale, den sogenannten „Ehrenrunden“ am Champs Elysees keinen Angriff mehr.
Felix Gall am Samstagabend im Rückblick:
Für 13 Mädchen und Buben im Alter von 12 und 13 Jahren sind am Freitag zwei spannende Wochen im Nationalpark Hohe Tauern zu Ende gegangen.
Sie haben ihre Ausbildung zum Junior Ranger im Osttiroler Nationalparkteil erfolgreich absolviert und konnten nach einem kleinen Test ihre Abschlussurkunden entgegen nehmen: