Biathletin Lisa Hauser und der Mediziner Christoph Huber sind die Tirolerin und der Tiroler des Jahres 2021.
Die Auszeichnung hat LH Günther Platter am Donnerstagabend beim Tirol-Empfang in Wien überreicht. Lisa Hauser aus Kitzbühel hat im vergangenen Winter 3 Biathlon WM-Medaillen nach Tirol gebracht. Christoph Huber ist in Innsbruck aufgewachsen, der international anerkannte Mediziner ist vor allem in der Krebsforscher tätig und Mitbegründer der Pharmafirma BioNTech.
Beide erbringen Leistungen auf höchstem Niveau, sind leuchtende Vorbilder und würdige Botschafter unseres Landes, betonten LH Günther Platter und Club-Tirol-Präsident Michael Hadschieff:
Um SchülerInnen an zeitgenössische Kunst heranzuführen, schickt das Land Tirol seit 2010 die Kunstbox auf die Reise. Mittlerweile in der 12. Auflage und unter dem Motto „BLAU – Nur eine Farbe?“ Am Donnerstag ist sie in der Mittelschule Egger-Lienz angekommen und wurde von Kulturlandesrätin Beate Palfrader gemeinsam mit dem Chor in Empfang genommen. Zwei Monate werden die drei Werke hier bleiben, zu sehen an den Schultagen von 8.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr nach telefonischer Vereinbarung.
In Wien hat am Donnerstag die Preisverleihung für den Landluft-Baukulturgemeinde-Preis stattgefunden. Dieser stand unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen“.
Unter den 8 Nominierten war auch die Osttiroler Gemeinde Innervillgraten. Zwei Jahre lang hat das Auswahlverfahren gedauert, aus 37 Einreichungen wurden die 8 Finalisten ausgewählt und von der Jury bereist.
LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021
Preisträgerinnen
- Feldkirch (Vorarlberg)
- Göfis (Vorarlberg)
- Mödling (Niederösterreich)
- Thalgau (Salzburg)
Anerkennungen
- Andelsbuch (Vorarlberg)
- Innervillgraten (Tirol)
- Nenzing (Vorarlberg)
- Trofaiach (Steiermark)
Alle 8 Gemeinden dürfen sich nun Land-Luft-Baukulturgemeinde nennen, sie werden auch in einem Buch und im Rahmen einer Wanderausstellung vorgestellt. Die Wanderausstellung tourt ab Ende Oktober durch ganz Österreich und wird im Laufe des kommenden Jahres auch in Innervillgraten Station machen.
Anerkennung für die Gemeinde Innervillgraten
Die Revitalisierung des Ortskerns in Innervillgraten wurde mit einer Anerkennung der Jury gewürdigt. Dazu Sybilla Zech von der Land-Luft-Jury am Donnerstagabend bei der Siegerehrung in der TU Wien:

Heftige Diskussionen gibt es seit einigen Wochen um den Garten beim „Schlossmoarhof“ am Hochstein in Lienz. Die Lienzer Bergbahnen AG haben hier Flächen angekauft, um Parkplätze zu errichten, Naturschützer wollen den Garten mit seinen Obstbäumen und damit das „Schlossmoar-Idyll“ erhalten. Nun sind dort die Bagger aufgefahren, um einen teilweise eingestürzten Zubau abzubrechen. Um mit schwerem Gerät zufahren zu können, musste auch eine Baustraße errichtet werden.
Seit 5 Jahren wird im Lienzer Talboden am schnellen Internet gebaut. Inzwischen sind 85 Kilometer Hauptleitungen verlegt und alle 15 Gemeinden des Planungsverbandes Lienzer Talboden von Nikolsdorf bis St. Johann und von Assling bis Gaimberg über das Regionet verbunden. Als letzte Gemeinde konnte Iselsberg-Stronach angeschlossen werden. Dort haben sich am Donnerstag fast alle Bürgermeister des Planungsverbandes versammelt, um mit Landesrat Johannes Tratter den Fortschritt zu feiern:
Am Dienstag Abend fand die Jahreshauptversammlung der Bergrettung Lienz statt. Im Corona-Jahr 2020 absolvierte die Bergretterinnen und –retter 57 Einsätzen mit fast 2.000 Einsatzstunden, berichtete der alte und wieder neu gewählte Ortsstellenleiter Thomas Zimmermann. Das Engagement findet ausschließlich ehrenamtlich statt, dennoch ist das Interesse an einer Ausbildung bei der Bergrettung groß. So konnten 6 neue Bergretter in die Einsatzgruppe aufgenommen werden.
Der selbstbewusste Mann legt mehr denn je Wert auf ein gepflegtes und modisches Erscheinungsbild.
Ein abgestürzter Paragleiter wurde am Dienstag nur 30 m unter dem Gipfel des Spitzkofels geborgen. „Ein Einsatz der wilderen Art“, so Thomas Zimmermann, Obmann der Bergrettung Lienz. Und ein gelungenes Beispiel für das perfekte Zusammenspiel der Einsatzkräfte und des Hubschraubers C7, betont Alpinpolizist Erwin Mariacher. Fast zeitgleich setzten zwei Bergwanderer am Keeskopf im Debanttal einen Notruf ab und wurden von der Libelle gerettet, hier war die Bergrettung Lienz in Bereitschaft.
Auch OA Dr. Valjdet „Vali“ Saciri, wohnhaft in Lienz, gehört zu den Medizinern, die gerne Musik machen. Jazz vom Feinsten ist seine große Leidenschaft.
Sagenhafte Geschichten aus Osttirol hat Bernd Lenzer über 20 Jahre hinweg zusammengetragen. Inspiriert durch Naturerfahrungen, Kindheitserlebnisse und überlieferte Gestalten erzählt er bildreich und manchmal auch gruselig von Habergoas und Saligen, von Steinlegerlen und Blutströpfeln, illustriert mit Zeichnungen von Natalie Istenich. Die Buchpräsentation findet am 26. September um 11.00 Uhr auf Schloss Bruck statt.
Mit einem Holzer-Treffen hat das Forstunternehmen Gebrüder Ladstätter KG in St. Jakob im Defereggental am vergangenen Wochenende das 30jährige Firmenjubiläum gefeiert und dabei eine technische Neuerung präsentiert: einen E-Ladelifter für die Seilkranbringung. Hannes Ladstätter hat jahrelang daran getüftelt und konnte jetzt den ersten Prototyp vorstellen:
Zum 20jährigen Bestehen der Europäischen Mobilitätswoche belohnte die Stadt Lienz Öffi-Nutzer, Radfahrer und Fußgänger. Gemeinsam mit den GR Charly Kashofer vom Mobilitätsausschuss, GR Gerlinde Kieberl, Obfrau des Umweltausschusses und Oskar Januschke vom Stadtmarketing, verteilte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik im Mobilitätszentrum kostenlose Frühstückspakete. Sie gingen weg wie „warme Semmeln“, bis 8.30 Uhr wurden 500 Stück verteilt.
Ein Jahr nach Start des Museumsbetriebs wurde Burg Heinfels am Samstag feierlich eingeweiht. Mit dabei waren u.a. LH Günther Platter, Alt-LH Herwig van Staa als Präsident der Landesgedächtnisstiftung und Vertreter der Eigentümerfamilie Loacker-Zuenelli. Das größte profane Restaurierungsprojekt Tirols gilt als Paradebeispiel für eine private-public-partnership.
2007 erwarb die Firma Loacker das Gebäude. Gemeinsam mit dem Museumsverein Burg Heinfels und unter Leitung des Bundesdenkmalamtes wurde sie als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In einer zweiten Baustufe soll ein Gastronomie- und Hoteltrakt entstehen.
www.burg-heinfels.com
Im Mai 2018 ist die Diözese Innsbruck dem Klimabündnis beigetreten. Seitdem folgen auch einige Pfarrgemeinden dem guten Beispiel und bewerben sich um das Klimabündnis-Zertifikat – wie zuletzt die Lienzer Pfarre zur Heiligen Familie,
Tirolweit gibt es damit 6 Klimabündnispfarren, zwei davon in Osttirol. Das Zertifikat für die Pfarre zur Heiligen Familie wurde am Sonntag zum Abschluss der Woche der Nachhaltigkeit überreicht: