Am 26.09.2021, um 14:48 Uhr lenkte ein 47-jähriger Österreicher seinen PKW sowie eine hinter ihm herfahrende Motorradgruppe vom Staller Sattel kommend auf der L 25 ? Defereggentalstraße in Gemeindegebiet von St Jakob im Defereggen talauswärts. Der PKW-Lenker bog nach dem Betätigen des linken Blinkers auf einen links neben der Fahrbahn befindlichen Schotterparkplatz ab, als zeitgleich ein 56-jähriger österreichischer Motorradfahrer den PKW überholte. Dabei touchierte das Motorrad den PKW fahrerseitig, wodurch der Motorradfahrer zu Sturz kam und anschließend über den oben angeführten Schotterparkplatz schlitterte. Er erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades.
Der Motorradfahrer wurde von den Rettungskräften des Roten Kreuz sowie dem Notarzt erstversorgt und in der Folge mit dem Rettungshubschrauber in das BKH Lienz geflogen.
Die PKW-Insassen erlitten keine Verletzungen.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in unbestimmter Höhe.
Die Landesstraße L25 war aufgrund des Hubschraubereinsatzes kurzeitig in beide Fahrtrichtungen total gesperrt.
Nach Abschluss der Erhebungen wird Anzeige an die zuständigen Behörden erstattet.
Am 26. 09.2021 um 13:00 Uhr kenterte ein 48-jähriger erfahrener Österreicher im Gemeindegebiet von Virgen in der Isel mit seinem Kajak und blieb mit dem Kopf unter Wasser zwischen zwei Felsblöcken stecken. Sein vorausfahrender Begleiter bemerkte den Vorfall, begab sich sofort über das steinige Ufer zurück und versuchte auf den rutschigen Steinen in der starken Strömung das Boot umzudrehen, was ihm misslang. Der Gekenterte wurde von der Strömung aus dem Boot gezogen und ca 700 Meter abgetrieben, wo er von der verständigten FFW an Land gezogen werden konnte.
Die Einsatzkräfte der FFW und der anwesenden Rettung samt Notarzt begannen sofort mit Wiederbelebungsversuchen, welche erfolglos verliefen. Der verständigte Sprengelarzt stellte Tod durch Ertrinken fest.
Im Einsatz standen die Mannschaften der FFW Virgen und Matrei, der Wasserrettung Osttirol, der Rettung, das Team des NAH sowie die Polizei.
Im Matreier Tauernstadion haben am Sonntagnachmittag die Tiroler Meisterschaften im Ranggeln stattgefunden. Rund 60 Ranggler der Tiroler Vereine haben teilgenommen.
Mannschaftssieg und 5 Einzel-Meistertitel für die Union Matrei
Die Ranggler der Union Matrei haben den Mannschafts-Meistertitel erfolgreich verteidigt sowie fünf Einzel-Meistertitel geholt. Die frischgebackenen Tiroler Meister sind:
je einen Vize-Meistertitel erkämpften: Matteo Huber (U14) und Philip Holzer (allg. Klasse)
Trainer Franz Holzer mit den Ergebnissen aus Osttiroler Sicht:

Seit 16 Jahren rufen Univ.-Prof. Dr. Peter Lechleitner und Matreis Bürgermeister Dr. Andreas Köll im Rahmen der Charity-Aktion „Golfen mit Herz“ zu Spenden zugunsten der Leukämie- und Kinderkrebshilfe Osttirol auf. Knapp 1 Mio € konnte bereits lukriert werden. Am vergangenen Samstag wanderten die Organisatoren mit der Aktion erstmals vom Golfplatz Lavant aus – auf die „Adlerlounge“ in Matrei i. O. ,wo noch einmal 33.000€ Zusammenkamen
Im Sommer 2018 wurde in Oberlienz mit dem Bau des neuen Turnsaals samt Kletterhalle begonnen. Seit gut einem Jahr wird dieser bereits genutzt, am vergangenen Donnerstag hat endlich die Einweihungsfeier stattfinden können:
Biathletin Lisa Hauser und der Mediziner Christoph Huber sind die Tirolerin und der Tiroler des Jahres 2021.
Die Auszeichnung hat LH Günther Platter am Donnerstagabend beim Tirol-Empfang in Wien überreicht. Lisa Hauser aus Kitzbühel hat im vergangenen Winter 3 Biathlon WM-Medaillen nach Tirol gebracht. Christoph Huber ist in Innsbruck aufgewachsen, der international anerkannte Mediziner ist vor allem in der Krebsforscher tätig und Mitbegründer der Pharmafirma BioNTech.
Beide erbringen Leistungen auf höchstem Niveau, sind leuchtende Vorbilder und würdige Botschafter unseres Landes, betonten LH Günther Platter und Club-Tirol-Präsident Michael Hadschieff:
Um SchülerInnen an zeitgenössische Kunst heranzuführen, schickt das Land Tirol seit 2010 die Kunstbox auf die Reise. Mittlerweile in der 12. Auflage und unter dem Motto „BLAU – Nur eine Farbe?“ Am Donnerstag ist sie in der Mittelschule Egger-Lienz angekommen und wurde von Kulturlandesrätin Beate Palfrader gemeinsam mit dem Chor in Empfang genommen. Zwei Monate werden die drei Werke hier bleiben, zu sehen an den Schultagen von 8.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr nach telefonischer Vereinbarung.
In Wien hat am Donnerstag die Preisverleihung für den Landluft-Baukulturgemeinde-Preis stattgefunden. Dieser stand unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen“.
Unter den 8 Nominierten war auch die Osttiroler Gemeinde Innervillgraten. Zwei Jahre lang hat das Auswahlverfahren gedauert, aus 37 Einreichungen wurden die 8 Finalisten ausgewählt und von der Jury bereist.
LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021
Preisträgerinnen
- Feldkirch (Vorarlberg)
- Göfis (Vorarlberg)
- Mödling (Niederösterreich)
- Thalgau (Salzburg)
Anerkennungen
- Andelsbuch (Vorarlberg)
- Innervillgraten (Tirol)
- Nenzing (Vorarlberg)
- Trofaiach (Steiermark)
Alle 8 Gemeinden dürfen sich nun Land-Luft-Baukulturgemeinde nennen, sie werden auch in einem Buch und im Rahmen einer Wanderausstellung vorgestellt. Die Wanderausstellung tourt ab Ende Oktober durch ganz Österreich und wird im Laufe des kommenden Jahres auch in Innervillgraten Station machen.
Anerkennung für die Gemeinde Innervillgraten
Die Revitalisierung des Ortskerns in Innervillgraten wurde mit einer Anerkennung der Jury gewürdigt. Dazu Sybilla Zech von der Land-Luft-Jury am Donnerstagabend bei der Siegerehrung in der TU Wien:

Heftige Diskussionen gibt es seit einigen Wochen um den Garten beim „Schlossmoarhof“ am Hochstein in Lienz. Die Lienzer Bergbahnen AG haben hier Flächen angekauft, um Parkplätze zu errichten, Naturschützer wollen den Garten mit seinen Obstbäumen und damit das „Schlossmoar-Idyll“ erhalten. Nun sind dort die Bagger aufgefahren, um einen teilweise eingestürzten Zubau abzubrechen. Um mit schwerem Gerät zufahren zu können, musste auch eine Baustraße errichtet werden.
Seit 5 Jahren wird im Lienzer Talboden am schnellen Internet gebaut. Inzwischen sind 85 Kilometer Hauptleitungen verlegt und alle 15 Gemeinden des Planungsverbandes Lienzer Talboden von Nikolsdorf bis St. Johann und von Assling bis Gaimberg über das Regionet verbunden. Als letzte Gemeinde konnte Iselsberg-Stronach angeschlossen werden. Dort haben sich am Donnerstag fast alle Bürgermeister des Planungsverbandes versammelt, um mit Landesrat Johannes Tratter den Fortschritt zu feiern:
Am Dienstag Abend fand die Jahreshauptversammlung der Bergrettung Lienz statt. Im Corona-Jahr 2020 absolvierte die Bergretterinnen und –retter 57 Einsätzen mit fast 2.000 Einsatzstunden, berichtete der alte und wieder neu gewählte Ortsstellenleiter Thomas Zimmermann. Das Engagement findet ausschließlich ehrenamtlich statt, dennoch ist das Interesse an einer Ausbildung bei der Bergrettung groß. So konnten 6 neue Bergretter in die Einsatzgruppe aufgenommen werden.
Der selbstbewusste Mann legt mehr denn je Wert auf ein gepflegtes und modisches Erscheinungsbild.
Ein abgestürzter Paragleiter wurde am Dienstag nur 30 m unter dem Gipfel des Spitzkofels geborgen. „Ein Einsatz der wilderen Art“, so Thomas Zimmermann, Obmann der Bergrettung Lienz. Und ein gelungenes Beispiel für das perfekte Zusammenspiel der Einsatzkräfte und des Hubschraubers C7, betont Alpinpolizist Erwin Mariacher. Fast zeitgleich setzten zwei Bergwanderer am Keeskopf im Debanttal einen Notruf ab und wurden von der Libelle gerettet, hier war die Bergrettung Lienz in Bereitschaft.
Auch OA Dr. Valjdet „Vali“ Saciri, wohnhaft in Lienz, gehört zu den Medizinern, die gerne Musik machen. Jazz vom Feinsten ist seine große Leidenschaft.
Sagenhafte Geschichten aus Osttirol hat Bernd Lenzer über 20 Jahre hinweg zusammengetragen. Inspiriert durch Naturerfahrungen, Kindheitserlebnisse und überlieferte Gestalten erzählt er bildreich und manchmal auch gruselig von Habergoas und Saligen, von Steinlegerlen und Blutströpfeln, illustriert mit Zeichnungen von Natalie Istenich. Die Buchpräsentation findet am 26. September um 11.00 Uhr auf Schloss Bruck statt.