Im Juni hat die Stadtgemeinde Lienz ein Konzept für die Neugestaltung des Lienzer Hauptplatzes vorgelegt und im Rahmen eines Bürgerdialogs diskutiert. Im Stadtlabor waren die Pläne zugänglich und auch online kann man sich auf der Homepage der Stadtgemeinde zum Thema Hauptplatz informieren und einbringen. Am Freitag hat der in Tristach lebende Künstler Jos Pirkner zur Pressekonferenz eingeladen. Er ist mit der aktuellen Planung am Hauptplatz gar nicht einverstanden und hat einen eigenen Entwurf präsentiert:
Seit 2011 gehört das Brunnalm Skigebiet in St. Jakob im Defereggental zur Schultz Gruppe. Jetzt wird dort der lang geplante Lift auf den Leppleskofel errichtet, im November 2022 soll er in Betrieb gehen, kündigt Maximilian Schultz an. Erleichtert zeigt sich der St. Jakober Bürgermeister Ingo Hafele, denn mit dem neuen Lift entstehen 25% mehr Pisten und teilweise anspruchsvolle Abfahrten. Damit hofft er, neue Gäste anzulocken, denn das Defereggental habe touristisch Aufholbedarf:
Die Gewinner des VCÖ-Mobilitätspreises in Tirol stehen fest. Drei Projekte wurden ausgezeichnet, die Preisträger konnten am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Innsbruck vorgestellt werden.
Der VCÖ Mobilitätspreis Tirol geht an Holz Binder in Fügen und die Zillertaler Verkehrsbetriebe. Ebenfalls prämiert wurden ein Mobilitätskonzept mit E-Bus und E-Carsharing für das Stubaital und das Pilotprojekt „Bike Tirol“.
Osttirol hat einen neuen Naturschutzverein. Die 6 Vorstandsmitglieder des Vereins „Osttirol Natur“ haben sich am Donnerstagvormittag in einer Pressekonferenz in Lienz vorgestellt. Renate Hölzl, ehemalige Obfrau des Vereins Erholungslandschaft Osttirol will sich nach ihrem Ausscheiden jetzt mit einem neuen Verein für den Natur- und Klimaschutz in Osttirol einsetzen. Ebenfalls im Vereinsvorstand sind Helmut Beham, Laura Winkler, Edith Noner, Stefan Kinner und Birgit Hippacher. Der Verein hofft nun auf weitere Mitglieder und Sponsoren.
Im Rahmen der Woche der Nachhaltigkeit Mitte September wird der Verein zu einer Flusswanderung einladen. Infos zum Verein und den Aktivitäten auf der neuen Homepage: www.osttirolnatur.at
Karin Stangl hat mit Obfrau Renate Hölzl gesprochen:
Wenn das Einkommen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, muss oft ein zweiter und dritter Job her. Um aus diesem Kreislauf der „multi jobber“ auszubrechen, gibt es mit „Inbus“ ein kostenloses Beratungsangebot im Bezirk Lienz. Die Sozialpädagogin Daniela Agu begleitet und coacht durch Armut gefährdete Erwerbstätige. Mehr Infos auf www.inbus.tirol.
Laut einer Mitgliederbefragung der Tiroler Wirtschaftskammer empfindet bereits über 80 % der Unternehmer das Thema Nachhaltigkeit als sehr wichtig. Die Umstellung auf Nachhaltigkeit wird einiges an Geld kosten, bringt aber auf langfristige Sicht einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.
Nachdem auf dem Gebiet der Poludnig Alm, der Egger Alpe sowie der Kirchbach Oberdöbernitzer Wipfelalm und der Nachbaralmen seit 20. Juni nachweislich 56 Nutztiere von Wölfen gerissen wurden, hat das Land Kärnten erstmals eine Abschussgenehmigung erteilt. Diese gilt ab sofort bis zum 30. September 2021, erklärt Landesrat Martin Gruber, verantwortlicher Jagd- und Agrarreferent. Aufgrund der Stellungnahmen mehrerer Experten und Sachverständigen kam die Behörde zu dem Schluss, dass es keine anderweitige Lösung als die Entnahme des Risikowolfes gibt, um weitere Schäden bei Weidetieren auf den betroffenen Almen zu vermeiden. Herdenschutzmaßnahmen seien aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten und der touristischen Nutzung nicht möglich, die geschätzten Kosten von über 200.000 Euro für eine durchgängige Zäunung so hoch, dass die Weidetierhaltung unwirtschaftlich wäre, damit seien die Vorgaben der FFH-Richtlinie für die Ausnahmen von den Schonvorschriften erfüllt, so Gruber in einer Aussendung.
Die Abschuss-Genehmigung darf nur in den Eigenjagden Kirchbacher Wipfel, Poludnig Alm und Egger-Alm erfolgen. Der Abschuss ist dem Wolfsbeauftragten des Landes Kärnten unverzüglich zu melden.
Letzten Sonntag ist im Rahmen des Tirol-Tages beim Forum Alpbach auch die Auszeichnung „Glanzleistung – das junge Ehrenamt 2021“ verliehen worden:
16 Einzelpersonen und fünf Jugendprojekte durften sich darüber freuen. Die Auszeichnung wird an junge Menschen bis 35 Jahre verliehen, die ihre Freizeit und Energie in ehrenamtliche und freiwillige Arbeit stecken. Unter den 16 Ausgezeichneten sind auch zwei junge Leute aus Osttirol – Sabrina Prislan aus Tristach und Manuel Wiesler aus Matrei.
In den nächsten Jahren will die Stadtgemeinde rund 500 neue Bäume pflanzen und dabei vor allem auf solche Arten setzen, die besser mit dem Stadtklima zurecht kommen. Das kann man auch in Form von Baum-Patenschaften unterstützen. Grundlage für künftige Planungen was Baumpflanzungen und geeignete Standort angeht, liefert eine Erhebung, die im Rahmen des Interreg-Projekts „Blühende Städte“ durchgeführt wurde. Elisabeth Mattersberger hat sich im Auftrag der Stadt Lienz den Baumbestand in der Stadt genauer angeschaut: