Am 8. März wird bereits seit 111 Jahren der internationale Frauentag gefeiert.
Politikerinnen, Frauenorganisationen und verschiedenste Institutionen nehmen diesen Tag wieder zum Anlass, um die Problematik rund um "Gleichstellung und gerechter Verteilung von Geld und Arbeit zwischen den Geschlechtern" anzusprechen.
Alexandra Urso-Tabernig bittet um Sachspenden für die Menschen im Kriegsgebiet.
Vom 13. bis 20. März werden von 10.00 bis 17.00 Uhr drei Lkws mit Hilfsgütern beladen, die dann direkt in die Ukraine geliefert werden. Die engagierte Lienzerin hat bereits 2015 sehr erfolgreich an die Hilfsbereitschaft der Osttirolerinnen und Osttiroler appelliert, Menschen auf der Flucht mit Kleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln zu helfen. Unterstützt wird sie jetzt von Katharina Weixelbraun, einer im Mölltal lebenden Ukrainerin, die über Orts- und Sprachkenntnisse verfügt. Das Beladen der Lkws organisieren die geflüchteten Iraker und Palästinenser, die bereits 2015 im Einsatz waren.
Die Firmen Herrnegger Transporte und Pirkner Events stellen die Lkws gratis bzw. zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Sie sollen in Katovice an der polnisch/ukrainischen Grenze umgeladen und die Hilfsgüter dann mit kleineren Lieferwagen nach Uschgorod in der Ukraine gebracht werden. So wollen die beiden Frauen sicherstellen, dass die Sachspenden ankommen und auch gleich vor Ort die Menschen erreichen. Gebraucht werden:
Die Sachspenden können nicht einzeln angenommen werden, sondern bitte nur in beschrifteten (deutsch und englisch) Kartons verpackt.
Informationen gibt’s bei Alexandra Urso-Tabernig, 0664-501 36 58
Die Suchthilfe Tirol unterstützt RaucherInnen dabei, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Am 1. April startet ein Rauchfrei-Kurs in Lienz. Nähere Infos dazu in der Beratungsstelle der Suchthilfe Tirol in der Rosengasse/Lienz und unter www.bin-rauchfrei.tirol
Der Seelsorgeraum Lienz Süd lädt jeden Sonntag im März zu einer Wallfahrt für den Frieden in Lavant ein. Treffpunkt jeweils um 14.30 Uhr beim Widum in Lavant.
Am 6. März haben sich an die 80 Menschen in Lavant eingefunden, um gemeinsam den Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Maria Lavant hinauf zu pilgern und für den Frieden in Europa zu beten:

Die Sport-Union Matrei Ski veranstaltete am Samstag, 5. März 2022 den Schiball im Matreier Tauerncenter. Das Osttirol Quintett sorgte für Unterhaltung.
Am 6. März 2022, gegen 03:45 Uhr beschädigte ein bisher unbekannter Täter eine auf dem Hildenweg hinter dem Tauerncenter in Matrei in Osttirol aufgestellte Straßenlaterne, indem er vermutlich mit einem Straßenschild das Leuchtmittel einwarf. Die Laterne begann zu brennen und wurde dabei komplett beschädigt. Ein Anrainer löschte die Lampe noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Um zweckdienliche Hinweise an die PI Matrei i. O. (Tel. 059133/7234) zur Ausforschung des Täters wird ersucht.
Am Freitag hat der Sonderstab Ukraine in Innsbruck getagt, im Fokus stand das Thema Energieversorgung. Tirol müsse sich derzeit keine Sorgen um die Energieversorgung machen. Derzeit fließe noch genug Gas aus Russland, die Gasversorgung in Nordtirol ist für diesen Winter gesichert, erklärten TIWAG-Vorstand Erich Entstrasser und TIGAS-GEschäftsführer Georg Tollinger am Freitag bei einer Sitzung des Sonderstabes Ukraine. Wichtig sei jetzt aber die Vorsorge für den nächsten Winter mit der Einlagerung von Gasvorräten und in weiteren Schritten auch der Ausbau der Wasserkraft in Tirol:
Der Krieg in der Ukraine schockiert und erschüttert – und löst auch eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus. Das Land Tirol versucht, diese Hilfe zu koordinieren.
Geld statt Sachspenden
Am besten hilft man mit Geldspenden, von privaten Sachspenden rät Bernd Noggler vom Sonderstab Ukraine derzeit ab. Einzelne Sachspendenaktionen sind mit einem hohen logistischen Aufwand verbunden, verursachen Kosten und es gibt keine Garantie, dass diese auch zielgerichtet ankommen. Außerdem kann man sich bei privaten Hilfstransporten in Krisengebiete auch selber in Gefahr bringen, warnt Noggler.
Der Honorarkonsul der Ukraine in Tirol Walter Peer bedankt sich für die große Hilfsbereitschaft. Die Hilfe müsse aber koordiniert und kanalisiert erfolgen, betont auch Peer. Auf die Bitte von Honorarkonsul Walter Peer hat z.B. das Tiroler Unternehmen MPreis Lebensmittel gespendet. Der Transport wurde diese oche von freiwilligen Helfern bereits ans Ziel gebracht.
Unterkünfte für Flüchtlinge an Bund oder Land melden
Wer Unterkünfte mit mehr als 150 Betten zur Verfügung stellen kann, wendet sich damit an die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen wenden:
Unterkunftsangebote mit weniger als 150 Betten können direkt an das Land Tirol gemeldet werden:
Informationen zur Ukrainehilfe finden Sie hier: https://www.tirol.gv.at/tirol-europa/ukraine-hilfe/
Spendengelder sollen an „Nachbar in Not“ gerichtet werden, von wo aus diese Mittel zentral koordiniert werden: https://nachbarinnot.orf.at/
Spenden an die Caritas
Spenden für UkrainerInnen, die sich momentan in Tirol aufhalten und aufgrund der derzeitigen Umstände nicht zurück in ihre Heimat reisen oder nicht auf ihre Konten zugreifen können und dadurch unverschuldet in eine Notlage geraten sind, sind über das „Netzwerk Tirol hilft“ – Kennwort „Ukraine“ – möglich:
Dominik Zamojski hat für Radio Osttirol den Aufruf von Bernd Noggler vom Sonderstab Ukraine des Landes Tirol zusammengefasst:
Am Lienzer Bahnhof gibt es ab sofort ein neues Angebot für alle, die mit Zug ankommen und für den weiteren Weg in Osttirol noch ein Auto brauchen. Mit „Rail&Drive“ stehen vier Fahrzeuge zur Verfügung, die individuell gebucht werden können. Auch die Registrierung und die Ausgabe der Kundenkarte sind am Lienzer Bahnhof möglich. Rail&Drive-KundInnen können diese Möglichkeit an 39 Standorten in ganz Österreich nutzen. Infos auch unter www.railanddrive.at
Wir haben bei Rosanna Zernatto-Peschl, Pressesprecherin der ÖBB nachgefragt: