In den vergangenen Jahren gab einen Boom in der Baubranche, auch verstärkt durch die Corona-Pandemie. Das sorgte auch für Lieferschwierigkeiten, fehlende Bauteile, explodierende Rohstoffpreise und Personalengpässe. Eigentlich hatte man jetzt mit einer Entspannung gerechnet, doch der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen verschärfen die Situation nun massiv durch steigende Energiepreise und fehlende Rohstoffe. Die Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer fordert Entlastung durch politische Maßnahmen und will zunehmend auf Gleitpreis-Klauseln in Angeboten und Verträgen setzen. Damit sind bei Preissteigerungen Anpassungen möglich, die der Kunde tragen muss. Am stärksten betroffen sind laut Wirtschaftskammer derzeit die Metalltechniker, aber auch die der Holzbau und das Baugewerbe insgesamt. Karin Stangl hat bei der Trost GmbH in Matrei nachgefragt:
Die Bergsuite am Pfaffenebnerhof hoch über Matrei wurde von dem Tiroler Privatzimmervermieter-Verband mit "Vier Edelweiß superior" ausgezeichnet.
Zu sehen war das außergewöhnliche Appartment mit vielen handwerklichen Details auch bereits im TV, es diente als Schauplatz im Winter-Special der Fernsehserie "Bergdoktor" im Jahr 2021.
Der Maschinenring Osttirol hat in der Generalversammlung am 31. März eine positive Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr gezogen. Doch auch beim Maschinenring mit dem Personalleasing macht sich der Arbeitskräfte-Mangel bemerkbar. Und der Blick in die Zukunft deutet auf drastische Veränderungen und neue Anforderungen hin. Weltweite Rohstoff-Knappheit sowie die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise werden auch die heimische Land- und Forstwirtschaft vor neue Herausforderungen stellen, ist man beim Maschinenring überzeugt:
Die Osttiroler Bogenschützen haben sich vom kurzen Wintereinbruch nicht abschrecken lassen und machen den Bogensport-Parcours in der Lienzer Pfister startklar. Ab Montag, 4. April steht der Parcours am Schlossberg zur Verfügung. Dieser ist heuer so groß wie noch nie, informiert Walter Aichner, Obmann der Osttiroler Bogenschützen im Interview mit Reinhold Abart:
Die Landwirtschaftliche Lehranstalt hat zum Frühstück eingeladen: der Höhepunkt einer Projektwoche für die Schülerinnen der Abschlussklasse. Diese haben alles geplant, kalkuliert, produziert, den Frühstücksraum dekoriert, Frühstücksteller angerichtet und serviert. Und den Gästen unter dem Motto „Neinan ab Ochte“ regionale Lebensmittel schmackhaft gemacht:
Das ewige Eis zieht sich weiter zurück. Der schneereiche Winter 2020/21 hat den Gletschern zwar eine leichte Verschnaufpause gegönnt, der Rückzug ist aber trotzdem weiter fortgeschritten, vor allem in der Venediger- und Glocknergruppe. Hier gab es die größten Längenverluste. Das geht aus dem jährlichen Gletscherbericht hervor, den der Alpenverein am Freitag präsentiert hat. Weitere Infos unter www.alpenverein.at
Karin Stangl hat die Online-Pressekonferenz zusammengefasst:
Im Rahmen eines EU-Projektes will das Stadtmarketing die „versteckten Manufakturen“, die handwerklichen Produkte und Talente in die Geschäftsstraßen holen. Es gelte, die Geschichte hinter den Produkten zu erzählen, erklärt Leiter Oskar Januschke. Beispiele hat er in der Messinggasse, Rosengasse und Schweizergasse genug gefunden, jetzt will das Stadtmarketing die Unternehmen in der Kommunikation und der Ladengestaltung unterstützen. Die Kunden und Gäste wären jedenfalls bereit, denn alles was nicht uniform, sondern originär und regional ist, stehe derzeit hoch im Kurs.
Am Donnerstag fiel der Startschuss für den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2022. Gesucht werden wieder die besten Ideen und Projekte für eine klimafreundliche Mobilität und nachhaltigen Transport. Der Mobilitätspreis, der in allen Bundesländern mit dem Verkehrsklub Österreich und den ÖBB ausgeschrieben wird, steht heuer unter dem Motto „Verkehrswende umsetzen
Von 39% im Jahr 2020 auf 26% im Jahr 2021 konnte die Stadtgemeinde Lienz ihren Verschuldungsgrad senken. Der Jahresabschluss wurde am Dienstag Abend mehrheitlich von den Mandatarinnen und Mandataren angenommen, das Team Lienz enthielt sich mit drei Stimmen. Schaut man die Positionen im Detail an, ergibt sich ein durchwachsenes Bild. Überraschend hohe Ertragsanteile, weniger Einnahmen beim Schwimmbad durch coronabedingte Schließzeiten, Mehrausgaben für die Schneeräumung in Höhe von 1 Mio Euro aber keine Einbrüche bei den Kommunalsteuern. Laut Bürgermeisterin Elisabeth Blanik habe man durch den rigorosen Sparkurs jetzt Luft für kommende Aufgaben.
In Lienz und in drei weiteren Städten Tirols sollen nach Ostern bis zum Sommer sogenannte Psychosoziale Zentren für rasche Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen entstehen. Den Anstoß dazu gab es jetzt bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.
Wolfgang Dabernig war wieder für den guten Zweck unterwegs. Der Gailtaler Radsportler hat bei einer besonderen Veranstaltung viel Geld gesammelt. Jetzt hat er einen großen Scheck an die Sonderschule Lienz übergeben.
Das Rote Kreuz Tirol macht den April zum Monat der Rettungssanitäterin. Aktuell versehen schon 42 % ehrenamtliche und 63 % hauptamtliche Rettungssanitäterinnen ihren Dienst beim Roten Kreuz in Tirol. Diesen Anteil möchte man jetzt mit einer eigenen Werbekampagne mit Radio-Spots, Zeitungsinseraten und einer Videoserie auf Facebook erhöhen.
Ein spannender, aber auch erfüllender Job in Vollzeit oder Teilzeit, betont Rotkreuz-Geschäftsführerin Alexandra Tanda im Radio-Osttirol-Interview.
Angesprochen werden besonders Berufseinsteigerinnen, Umsteigerinnen und Wiedereinsteigerinnen nach der Karenz.
Eine Geburt ist nicht allein für die Eltern ein besonderes Erlebnis. Auch die Großeltern, Freunde und Kollegen möchten Anteil nehmen und machen sich Gedanken über das ultimative Geschenk für den neuen Erdenbürger.