Am Lienzer Hochstein stehen die Lifte bereits still, am Zettersfeld läuft die Skisaison noch bis 27. März. Die Hochpustertaler Bergbahnen am Thurntaler und die Glocknerbahnen Heiligenblut bleiben noch bis 3. April in Betrieb und bis Ostern will man in Obertilliach, in St. Jakob und im Glocknerresort Kals-Matrei offen halten:
Zum Lesen braucht es Muße. Was aber, wenn die Zeit oder die Konzentration nicht ausreicht, um ein ganzes Buch lang durchzuhalten? Christine Brugger und Karin Stangl päsentieren drei Titel, die quasi portionsweise genossen werden können.
So hat Robert Schneider in seinem „Buch ohne Bedeutung“ 101 Geschichten versammelt, keine länger als eineinhalb Seiten.
Petra Bartoly Eckert beschreibt „Zum Glück zu Fuß“ 15 Begegnungen auf der Suche nach dem guten Leben. Und Keneth Bonart lässt vier Kurzgeschichten in Toronto spielen, die sich alle um Liebe und Leben und Leidenschaft ranken.
Lange Gesichter gab’s in der konstituierenden Sitzung in der Liebburg am Dienstagabend. Keine Aufstockung des Stadtrates, wie von Franz Theurl gewünscht. „Zu teuer“ entschied die Mehrheit im Gemeinderat. „Rund 700.000 Euro auf sechs Jahre können anders verwendet werden“, waren sich Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) und Vizebügermeister Alexander Kröll (ÖVP) einig.
Auch in den Ausschüssen ist das Team Lienz nicht vertreten, ebenso wenig wie die FPÖ. Wohingegen die SPÖ auf Sitze im Umweltausschuss, im Mobilitätsausschuss, Sozialausschuss und Überprüfungsausschuss zugunsten der Grünen und der MFG verzichtet hat.
Dem Team Lienz und den Freiheitlichen bleibt nur, einen Beobachter in die Gremien zu entsenden, allerdings ohne Stimmrecht.
Der Kinderchor Nußdorf präsentiert am 27. März bereits seine dritte CD – unter dem Titel „Augen auf und durch“. Die Kompositionen und Texte stammen von Chorleiterin Irmgard Olsacher. Sie trägt mit ihrem Tun die Unbeschwertheit und Offenheit der Kinder nach außen.
Walter Peer, Honorarkonsul für die Ukraine in Tirol, war am Samstag beim Lichtermeer in Lienz. Im Interview mit Christine Brugger erklärt er, warum die große Solidarität für die Menschen dort, ebenso wie für uns, so wichtig ist. Vor privaten Hilfsfahrten rät er ab: „Was es jetzt vor allem braucht, sind Geld und Unterkünfte“.
Unbekannte Täter schlugen in der Nacht zum 15. März 2022 die hintere Seitenscheibe eines versperrt abgestellten Pkw`s, welcher auf einem Parkplatz eines Lebensmittelgroßhandelsgeschäftes in Lienz in der Dolomitenstraße abgestellt war, ein. Der Täter versuchte in weiterer Folge den Pkw unbefugt in Betrieb zu nehmen, was ihm jedoch nicht gelang.
In derselben Nacht nahmen unbekannte Täter, ca. 400 m vom ersten Tatort entfernt, in der Pustertalerstraße einen unversperrten Pkw, welcher unter einem Carport abgestellt war, unbefugt in Betrieb. Gegen 04:00 Uhr verunfallte der Lenker des unbefugt in Betrieb genommenen Pkw`s auf der Oberdrumer Straße im Gemeindegebiet von Oberlienz in Fahrtrichtung Lienz. Das Fahrzeug blieb schwer beschädigt im südlichen Straßengraben stehen. Ein zufällig vorbeikommender Fahrzeuglenker sah eine unbekannte Person vom Unfallfahrzeug in südlicher Richtung davonlaufen und verständigte umgehend die Polizei. Aufgrund der starken Beschädigungen am Fahrzeug wurde von der Polizei sowie der Freiwilligen Feuerwehr Oberlienz unter Einsatz der Wärmebildkamera eine Suche nach dem verunfallten Lenker durchgeführt, welche jedoch ergebnislos verlief. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten bestehen. Die Polizei Lienz ersucht um zweckdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
Pfarrerin Franziska Förster verlässt die evangelische Pfarre in Lienz. Sie wurde im Zuge des Gottesdienstes am 13. März verabschiedet. Die Pfarre steht nun unter der Leitung der Kärntner Pfarrerin Dagmar Wagner-Rauca, die als Seniorin für den Bereich Oberkärnten-Osttirol zuständig ist. Die freie Stelle soll voraussichtlich erst im nächsten Jahr neu ausgeschrieben werden:
„Heute wird der erste Lkw mit Hilfsgütern für die Ukraine voll werden“, freut sich Alexandra Urso Tabernig am Dienstag, die letzte Woche aufgerufen hatte, Hilfsgüter für die Ukraine zu spenden. Viele Kleiderspenden sind bereits eingegangen, jetzt brauche es Lebensmittel, rezeptfreie Medikamente und Verbandsmaterial. Auch abgelaufene, aber noch steril verpackte Verbandskästen aus dem Auto sind willkommen. Zwei weitere Lkws sollen noch bis zum 20. März gefüllt werden, Sachspenden werden täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Tschapeller-Parkplatz in Lienz angenommen.
Schnell gemacht und richtig gut: Schlipfkrapfen zählen zu den typischen Lieblingsspeisen in Osttirol.
Ainet hat eine neue Bürgermeisterin. Berta Staller konnte sich in der Stichwahl am Sonntag mit 59 % der Stimmen klar gegen Alexander Steinbrugger (41 %) durchsetzen. Die Wahlbeteiliung in Ainet lag bei 75,5 %.
Damit stehen in Osttirol nun drei Frauen an der Spitze einer Gemeinde. Alle Ergebnisse der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen finden Sie hier: www.wahlen.tirol.gv.at
Karin Stangl hat mit Berta Staller und Alexander Steinbrugger nach Bekanntwerden des Stichwahl-Ergebnisses gesprochen:
In Lienz leuchtete am Samstagabend ein Lichtermeer für die Ukraine. Die Lienzer Pfarren mit Dekan Franz Troyer haben die Versammlung mit der Stadtgemeinde Lienz organisiert. Mehr als 100 Menschen setzten mit Musik, Gebeten, kurzen Ansprachen, ihren Lichtern und ihrem Schweigen ein stimmungsvolles Zeichen für Solidarität und Frieden:

Ein Lichtermeer wurde am Samstag, 12. März 2022 von den Pfarren von Lienz und der Stadtgemeinde Lienz am Lienzer Hauptplatz organisiert.
Dies sollte ein wichtiges Zeichen für die Ukraine sein und auch ein Ausdruck der Solidarität Osttirols.