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Polizeimeldungen Osttirol


Polizei stoppt Autoraser bei St. Johann im Walde

Beamte der Polizeiinspektion Matrei in Osttirol führten am Nachmittag des 12.09.2025 auf der B108 im Gemeindegebiet von St. Johann im Walde Geschwindigkeitsmessungen mittels Laserpistole durch und stoppten um 15:54 Uhr einen Sportwagen, weil dessen Lenker, ein 58-jähriger Spanier, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100 Km um 54 Km überschritten hatte. Dem Spanier wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und ihm die Weiterfahrt untersagt. Nach Einhebung einer Sicherheitsleistung wurde Anzeige an die BH Lienz erstattet.

Verkehrsunfall mit Personenschaden in Oberlienz

Am 9. September 2025, gegen 07:20 Uhr fuhr ein Linienbus in Oberlienz von der Bushaltestelle nach der Auffahrt Oberlienz in die Felbertauernstraße ein. Ein auf der Felbertauernstraße in Richtung Lienz fahrender, bisher unbekannter Pkw-Lenker bremste angeblich abrupt ab, um den Bus ausfahren zu lassen. Zwei weitere nachfolgende Pkw konnten rechtzeitig abbremsen, ein von einer 19-jährigen Österreicherin gelenkter nachfolgender Pkw fuhr auf die Fahrzeuggruppe auf. Dabei zog sich die 19-Jährige Verletzungen unbestimmten Grades zu. Sie wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Lienz eingeliefert. Das Fahrzeug der 19-Jährigen, sowie die zwei vorderen Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.
Zeugen des Unfalles, bzw. der Fahrzeuglenker, welcher den Bus das Ausfahren ermöglichte, werden ersucht, sich bei der PI Lienz (Tel. 059133/7230) zu melden.

Verkehrsunfall mit Verletzten in Nikolsdorf

Am 8. September 2025 gegen 13:10 Uhr bog ein 19-jähriger Österreicher mit einem Traktor in Nikolsdorf von einer Gemeindestraße kommend nach links in die Drautalstraße ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem auf der Drautalstraße in Richtung Kärnten fahrenden Pkw. Bei dem Unfall zogen sich der Pkw-Lenker, ein 81-jähriger Österreicher, und seine Beifahrerin, eine 79-jährige Österreicherin, Verletzungen unbestimmten Grades zu. Sie wurden mit der Rettung in das Krankenhaus Lienz eingeliefert. Der Lenker des Traktors erlitt einen Schock, blieb sonst jedoch unverletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Schwerer Fahrradsturz in Matrei in Osttirol

Am 07.09.2025, um 16.30 Uhr, fuhren ein 70- und ein 53-jähriger Österreicher mit ihren E-Bikes von Matrei kommend in Richtung Lienz. Als sie sich auf dem steilen Straßenabschnitt der Gemeindestraße zwischen Feld und Mattersberg befanden, geriet der 70-Jährige, der einen Radhelm getragen hatte, aus bisher unbekannter Ursache mit seinem Elektrofahrrad ins Rutschen, kam zu Sturz und schlug am Asphalt auf. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Notarzthubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.

Gleitschirmunfal­l in Obertilliach

Am 07.09.2025, um 11.40 Uhr, wollte ein 61-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Rosenheim als Pilot mit einem 32-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Karlsruhe mit einem Tandemgleitschirm gemeinsam in Obertilliach vom "Südstartplatz" im Bereich der Bergstation der Gondelbahn Golzentipp in Richtung Landeplatz Obertilliach fliegen. Der 61-Jährige ist erfahrener Pilot und besitzt sowohl Fluglehrer- als auch Tandemlizenz. Im Zuge des Startvorganges driftete der Schirm nach links ab und der 61-Jährige versuchte, nach rechts zu korrigieren, was ihm jedoch nicht gelang. In weiterer Folge gerieten die Beiden immer weiter nach links und prallten schließlich gegen eine linksseitig befindliche Schneekanone, wo sie aus geringer Höhe zu Boden stürzten. Während sich der 61-Jährige lediglich leichten Grades verletzte, wurde der 32-jährige Fluggast schweren Grades verletzt. Dieser wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen. Der 61-jährige begab sich selbständig ins Bezirkskrankenhaus Lienz. Der 61-jährige Pilot vermutet als mögliche Ursache für das Abdriften einen Knoten in den Leinen des Schirms.

Alpine Notlage in Glor-Berg Großglockner

Am Morgen des 06.09.2025 beabsichtigten eine 47-jährige russische Staatsangehörige und eine 57-jährige deutsche Staatsangehörige aus dem Landkreis Passau gemeinsam mit 4 befreundeten Bergsteigern als gleichwertige Tourenpartner vom Lucknerhaus im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner ausgehend, über den "Normalweg" den Gipfel des Großglockners zu besteigen. Gegen 17.15 Uhr befanden sich alle 6 Alpinisten im Bereich der oberen Glocknerscharte, wobei sich die 47-Jährige und die 57-Jährige aufgrund von Erschöpfung dazu entschlossen, nicht mehr auf den Gipfel des Großglockners weiterzugehen. Die 4 Begleiter setzten ihren Gipfelanstieg in gegenseitiger Absprache folglich ohne die beiden Damen fort und es wurde zunächst beabsichtigt, diese im Abstieg wieder mit in Richtung Erzherzog-Johann-Hütte zu nehmen. Während die 4 Begleiter weiter in Richtung Gipfel unterwegs waren, bekamen die beiden zurückgelassenen Damen zusätzlich zur Erschöpfung auch noch Panikattacken und setzten folglich um 17.42 Uhr den Alpinnotruf ab. Beide wurden folglich vom Polizeihubschrauber mittels Tau geborgen und anschließend zum Lucknerhaus gebracht. Diese waren leicht unterkühlt, jedoch unverletzt.

Alpinunfall in Prägraten/Hinterbichl

Am Morgen des 06.09.2025, startete eine 61-jährige Österreicherin als Teil einer 10-köpfigen Gruppe im Gemeindegebiet von Prägraten eine Wanderung, über den "Venediger Höhenweg" auf die Essener-Rostocker-Hütte (2.208 müA) und anschließend über das Türmljoch (2.772 müA) in Richtung Johannishütte (2.121 müA). Gegen 14.40 Uhr, rutschte diese unmittelbar oberhalb der Johannishütte auf nassem Untergrund aus und prallte mit dem Gesicht gegen einen Stein. Folglich stieg sie noch selbstständig zur Johannishütte ab und wurde dort von einer Ärztin aus ihrer Wandergruppe erstversorgt. Die 61-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades von der Bergrettung Prägraten von der Johannishütte ins Tal verbracht und schließlich von der Rettung Matrei in die Unfallambulanz des Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert.

Paragleiter - Unfall in Lienz

Am 05.09.2025, gegen 10:15 Uhr, kam es zu einem Paragleiter-Unfall im Bereich "Moosalm" in Lienz. Eine 24-jährige deutsche Staatsangehörige, aus dem Landkreis Berchtesgadener Land, habe ihre eigene Höhe bzw. Geschwindigkeit bei der Landung falsch eingeschätzt und sei dadurch in weiterer Folge hart am Boden aufgeschlagen. Sie wurde durch den Vorfall unbestimmten Grades verletzt und wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Lienz geflogen.