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Polizeimeldungen Osttirol


Brandereignis in Dölsach



Am 26. September 2024 gegen 15:30 Uhr kam es bei einem Firmengebäude im Bereich des Daches und des Kamins zu einer starken Rauchentwicklung und in weiterer Folge zu einem Brandgeschehen.
Die alarmierten freiwilligen Feuerwehren aus Dölsach, Lavant, Nußdorf/Debant und Lienz konnten mit 14 Fahrzeugen und 89 Einsatzkräften den Brand erfolgreich bekämpfen. Die Brandursachenermittlung wurde noch während der Aufräum- und Nachsorgearbeiten der Feuerwehren durch einen Bezirksbrandermittler der Polizei aufgenommen.
Ein 39-jähriger österreichischer Staatsangehöriger, der den ersten Löschangriff mittels Feuerlöscher versuchte, musste von der Rettung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Lienz verbracht werden.
Die Brandursache und der entstandene Sachschaden sind derzeit unbekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die zuständigen Stellen erstattet werden.

Verkehrsunfall mit Personenschaden in Strassen



Am 25.09.2024 um 13:25 lenkte eine 53-jährige Österreicherin einen PKW auf der Drautalstraße, B100, von Sillian kommend in Fahrtrichtung Lienz. Zur selben Zeit lenkte ein 38-jähriger deutscher Staatsangehöriger einen PKW auf der Drautalstraße in entgegengesetzter Richtung.
Im Gemeindegebiet von 9918 Strassen, im Ortsteil Tassenbach bog der 38-jährige nach links in die Gailtalstraße, B111 in Richtung Kartitsch ab. Dabei übersah er die entgegenkommende, geradeausfahrende PKW Lenkerin und es kam zur Kollision. Durch das Unfallgeschehen wurde die PKW Lenkerin derzeit unbestimmten Grades, der deutsche PKW-Lenker leicht verletzt.
Der 38-jährige leistete Erste Hilfe und durch weitere Anwesende wurde die Rettung verständigt. Im Anschluss daran wurde die verletzte PKW-Lenkerin mit der Rettung ins BKH Lienz verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden und diese mussten abgeschleppt werden.

Alpinunfall in Prägraten am Großvenediger, Bezirk Lienz



Am 24.09.2024 wanderten eine 57-jährige deutsche Staatsbürgerin (Kreis Würzburg) gemeinsam mit ihrem Arbeitskollegen, am Prägratner Höhenweg, im Gemeindegebiet von Prägraten, in Richtung der Sajathütte. Gegen 17:30 Uhr erreichte der Arbeitskollege die Sajathütte auf 2600 m Seehöhe. Er war aufgrund seines besseren körperlichen Trainingszustandes bereits ein wenig vorausgegangen. Da seine Arbeitskollegin bis 18:00 Uhr nicht bei der Hütte eintraf, machte er sich sorgen und informierte den Hüttenwirt. Der Hüttenwirt setzte daraufhin die Rettungskette in Gang. Der Mann machte sich in der Zwischenzeit auf die Suche und hörte vom Steig aus mehrere hundert Meter unterhalb, im steilen felsdurchsetzten Gelände eine weibliche Stimme jammern bzw. weinen. Aufgrund des Geländes war ein Abstieg für ihn aber nicht möglich. Eine Hubschrauberbergung war zu diesem Zeitpunkt auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht möglich. Die Bergrettung schickte einen sogenannten Voraustrupp, bestehend aus vier Mann, unverzüglich ins Gelände. In einer Suchkette stiegen die Mitglieder der Bergrettung im Gelände ab und konnten ca. 300 m unterhalb des Steiges die weibliche Person um 18:55 Uhr schwer verletzt auffinden. Weitere Bergrettungskräfte und Mitglieder der Alpinpolizei fuhren ebenfalls mit der Bahn zur Sajathütte und stiegen mit Bergeausrüstung (Trage, Bergesack, Bergeseile) zur abgestützten Person ab. Auch die zum Einsatz hinzugezogenen Polizeidrohne unterstützte zunächst bei der Lokalisierung der Person bzw. in Folge bei der Ausleuchtung der Unfallendlage. Um 19:10 Uhr konnte der Notarzthubschrauber den Bereich der Unfallstelle anfliegen. Im Gelände konnte ein einigermaßen brauchbarer Übergabeplatz für den Hubschrauber ausfindig gemacht werden. Die Schwerstverletzte wurde mehrere hundert Meter zu diesem Platz getragen. Um ca. 20:00 Uhr gelang es der Besatzung des Notarzthubschraubers, bei vollkommener Dunkelheit, unter Verwendung von Nachtsichtbrillen, die weibliche Person zu übernehmen und zum Zwischenlandeplatz bei der Bergrettungszentrale in Prägraten abzutransportieren. Bis ca. 21:10 Uhr stabilisierten unter anderem der Notarzt der Hubschrauberbesatzung und ein ebenfalls angeforderter Bergrettungsarzt sowie 2 Notfallsanitäter (einer davon Alpinpolizist) die Patientin. Diese wurde schließlich um ca. 21:20 Uhr ins Klinikum nach Klagenfurt geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Prägraten am Großvenediger mit ca. 20 Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Prägraten für den Transport der Einsatzkräfte, die Bergrettung Virgen mit ca. 10 Einsatzkräften, die Bergrettung Suchhundestaffel, die Einsatzmannschaft des Notarzthubschrauber, eine Polizeistreife, ein Polizeidrohnenpilot und 2 Alpinpolizisten.

Downhill Unfall in Lienz,



Am 22.09.2024, gegen 14:05 Uhr, fuhr ein 38- jähriger Österreicher mit seinem Downhill E-Bike den Single Trail "Peter Sagan ? Trail" von der Bergstation Sternalm talwärts in Richtung Moosalm. Auf einer Seehöhe von 1.050 m verlor er bei einem künstlich aus Erdreich errichteten Sprungabsatz die Kontrolle über sein Bike und kam am Single- Trail zu Sturz. Der am linken Arm unbestimmten Grades verletzte 38-Jährige wurde vom Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen und ins Bezirkskrankenhaus nach Lienz geflogen.

Alpine Notlage in St. Jakob im Defereggental



Ein 44-jähriger deutscher Staatsangehöriger unternahm eine mehrtägige Wanderung im italienisch-österreichischen Grenzgebiet und wanderte am 21.09.2024 von der Kasseler-Hütte in Südtirol in Richtung Barmer-Hütte in Osttirol, um auf dieser zu nächtigen. Am späten Nachmittag des 21.09.2024 stieg der 44-Jährige im Gemeindegebiet von St. Jakob im Defereggental von der Roßhornscharte in Richtung Barmer-Hütte ab. Dabei kam der Alpinist auf einer Seehöhe von ca. 2.900 Meter im steilen Gelände vom Steig ab und geriet in unwegsames Gelände, woraufhin er gegen 19:45 Uhr einen Notruf absetzte. Bergretter der Bergrettungs-Ortsstelle Defereggental stiegen in der Folge zu Fuß über das Patscher-Tal und die Barmer-Hütte auf. Der Polizeihubschrauber Libelle flog zur Unterstützung ins Einsatzgebiet, aufgrund von Nebel musste der Polizeihubschraubereinsatz jedoch abgebrochen werden. Die Bergrettungs-Einsatzkräfte trafen gegen 23:15 Uhr beim in Notlage befindlichen Alpinisten ein. Dieser konnte aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden und stieg in weiterer Folge unter Begleitung der Einsatzkräfte selbständig ins Tal ab, wo sie gegen 04:30 Uhr eintrafen.

Brandereignis in 9900 Lienz



Am 19. September 2024, gegen 22:54 Uhr, ereignete sich in Lienz bei einer Firma ein Brandereignis, bei es im Bereich des Daches des Firmengebäudes auf einer Fläche von ca. 4 x 4m2, aus bisher unbekannter Ursache, zu einem Brandgeschehen kam. Die verständigte FFW Lienz konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen bzw. löschen. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Gesamtschadenshöhe ist derzeit unbekannt. Durch den Brand wurden keine Personen verletzt.
Im Einsatz standen ca. 45 Einsatzkräfte der FFW Lienz mit 6 Fahrzeugen, die Rettung Lienz sowie 2 Polizeistreifen

Gefährdung der körperlichen Sicherheit und unbefugter Gebrauch von Fahrzeugen



Am 18. September 2024, gegen 10:30 Uhr führten Beamte der PI Lienz in Thal Assling an der Drautalbundesstraße Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei sahen die Polizisten wie der Lenker eines in Richtung Sillian fahrenden Pkw, trotz Überholverbot einen Lkw überholte. Nachdem eine Anhaltung verkehrsbedingt nicht möglich war, folgten die Beamten dem Fahrzeug um eine Anhaltung und Kontrolle durchzuführen. In der Zwischenzeit überholte der Lenker auf gefährliche Art und Weise weitere Fahrzeuge. Auf Höhe des km 123,6 kam der Pkw schließlich von der Fahrbahn ab, touchierte einen Hochspannungsmasten und kam schließlich in einem Feld zum Stillstand. Der 22-jährige, österreichische Fahrzeuglenker, sowie sein 21-jähriger, österreichischer Beifahrer gaben an unverletzt zu sein. Sie wurden zur Kontrolle in das Krankenhaus Lienz verbracht. Am Fahrzeug entstand schwerer Sachschaden.
Der 22-Jährige wies Symptome einer Beeinträchtigung durch Suchtgift auf, weshalb er dem zuständigen Arzt vorgeführt wurde. Er wurde vom Arzt als fahruntauglich eingestuft.
Der Österreicher ist nicht im Besitz einer Lenkberechtigung und hatte den Pkw ohne Wissen des Zulassungsbesitzers in Betrieb genommen.
Es folgen Anzeigen auf freiem Fuß.

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung in Tristach, Bezirk Lienz



15.09.2024, gegen 06:55 Uhr, kam es im Gemeindegebiet von Tristach auf einer Landesstraße zu einem Verkehrsunfall mit Eigenverletzung. Ein 54-jähriger österreichischer Lenker fuhr mit seinem Personenkraftwagen von Lavant kommend in Richtung Lienz. Dabei kam er aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen neben der Fahrbahn befindlichen Baum. Der verletzte Lenker konnte selbständig das Unfallfahrzeug verlassen. Im vorderen Bereich des Fahrzeuges entstand beträchtlicher Sachschaden, der Baum wurde aufgrund des Aufpralles entwurzelt. Außerdem kam es zu einem größeren Ölaustritt. Der Verletzte wurde mit der Rettung nach der Erstversorgung in das Bezirkskrankenhaus nach Lienz gebracht. Der Verletzungsgrad ist unbestimmt. Aufgrund seiner mittelstarken Alkoholisierung wurde dem Lenker im Krankenhaus der Führerschein von der Polizei vorläufig abgenommen.