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Polizeimeldungen Osttirol


Motorraddiebstah­l in Lienz - Zeugenaufruf



Eine bislang unbekannte Täterschaft ist verdächtig am 20.04.2025, in der Zeit zwischen 10.00 bis 15.00 Uhr, in der Salurner-Straße 21, in Lienz, in ein versperrtes Kellerabteil eingebrochen, und ein schwarzes e-Motorrad der Marke SURRON X-Offroad entwendet zu haben. Dem 28-jährigen österr. Dem Besitzer des e-Motorrades entstand dadurch ein Schaden in der Höhe von ca 3.600?.
Aufgrund der Tatzeit gibt es möglicherweise Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes beobachtet haben. Die Polizeiinspektion Lienz ersucht um zweckdienliche Hinweise. Siehe Privatfotobeilage.

Alpine Notlage am Großvenediger/Matrei in Osttirol



Am Morgen des 18. April 2025 brachen unabhängig voneinander eine Gruppe von vier tschechischen Staatsangehörigen (drei Frauen im Alter von 42, 51 und 50 Jahren und ein 48-jähriger Mann) und eine Gruppe von drei chinesischen Staatsangehörigen (zwei Frauen im Alter von 27 und 28 Jahren und ein 28-jähriger Mann) vom Matreier Tauernhaus zu einer Schneeschuhwanderung in Richtung Innergschlöß auf. Beide Gruppen wollten im Bereich der Neuen Prager Hütte übernachten und am nächsten Morgen den Gipfel des Großvenedigers besteigen. Unter anderem aufgrund der massiven Wetterverschlechterung ab dem frühen Nachmittag gerieten beide Gruppen in Zeitverzug, so dass die tschechische Gruppe erst gegen 18:00 Uhr das Notbiwak an der alten Materialseilbahn erreichte und den Notruf absetzte. Die Rettungsmannschaft begab sich in das Einsatzgebiet und es wurde telefonisch Kontakt mit den Personen aufgenommen. Da die Gruppenmitglieder erschöpft, aber unverletzt waren, wurde eine Übernachtung im Notbiwak und eine Bergung in den Morgenstunden vereinbart.
Gegen 19:45 Uhr erreichten die Mitglieder der chinesischen Gruppe völlig erschöpft und bei starkem Nebel die "Alte Prager Hütte". Da hier eine Notübernachtung im Notbiwak nicht möglich war, setzte auch diese Gruppe den Notruf ab. Die Bergrettung startete schließlich einen weiteren terrestrischen Bergeversuch, musste diesen aber aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse abbrechen. Schließlich wurden die Mitglieder der chinesischen Gruppe in das ca. 300 m Luftlinie entfernte Notbiwak der tschechischen Gruppe geleitet, wo sie gegen 23:00 Uhr eintrafen und auch die Nacht verbrachten. Während der Nachtstunden stand ein Alpinpolizist in ständigem telefonischen Kontakt mit den Gruppenmitgliedern.
In den Morgenstunden des 19. April 2025 konnten drei Bergretter und ein Alpinpolizist vom Polizeihubschrauber oberhalb der Nebelgrenze abgesetzt werden und schließlich zu den erschöpften Personen absteigen. Da keiner aus der Gruppe ein LVS-Gerät bei sich hatte und ein Abstieg ohne Notfallausrüstung zu gefährlich war, mussten weitere Bergretter und Notfallausrüstung mit dem Hubschrauber ins Einsatzgebiet geflogen werden. Außerdem hatte eine Tourengeherin ihre Schneeschuhe verloren, die ebenfalls ersetzt werden mussten. Im Anschluss erfolgter der sichere Abstieg und als sich die Wetterlage am späten Nachmittag besserte, konnten schließlich alle Personen samt Rettungsmannschaft mit dem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen werden.

Arbeitsunfall mit Verletzungsfolge in Matrei in Osttirol



Am 1. April 2025, gegen 15:50 Uhr, ereignete sich in Matrei iO., Ortsteil Waier, ein Arbeitsunfall wobei ein 34-jähriger, österreichischer Staatsangehöriger unbestimmten Grades verletzt wurde. Zum Unfallzeitpunkt war der Mann mit Arbeiten am Balkon im ersten Stock eines Neubaus beschäftigt, als er auf eine Stehleiter stieg und diese aus bislang unbekannter Ursache einknickte. Dadurch stürzte der Arbeiter ca. fünf Meter in den darunter liegenden Graben und zog sich dabei Becken- und Armverletzungen zu. Nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle musste der Verletzte vom Notarzthubschrauber "C7" in das Krankenhaus nach Lienz verbracht werden.
Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die zuständigen Stellen erstattet werden.

Verkehrsunfall in Sillian: Zeugenaufruf

Am 27.03.2025, um 11.30 Uhr, kam es vor einem Elektrogeschäft in Sillian zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Wie erst später bekannt wurde, war der Unfall von einer derzeit unbekannten Frau von der nahegelegenen Gemeindestraße aus beobachtet worden. Nachdem die Beteiligten widersprüchliche Angaben hinsichtlich des Zustandekommens des Unfalles machten, wird die unbekannte Zeugin des Verkehrsunfalles ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Sillian unter Tel.: 059133 / 7238 zu melden.

Sturz mit Fahrrad in Mittewald



Am 23.03.2025, gegen 1550 Uhr, fuhr eine 18-jährige und ein 20-jähriger Österreicher mit den e-Bike`s von Unterried, über einen Feld-/Forstweg der Gemeinde Anras nach Mittewald zurück, als die hinter dem 20-jährigen Fahrende zu Sturz kam, und in eine Böschung stürzte, wobei sich ein Ast in ihr Bein bohrte. Nach der Erstversorgung durch einen First Responder und einem RTW-Team wurde die Verunfallte mit dem NAH in das BKH Lienz geflogen.

Einbruch in ein Wohnhaus in Panzendorf



Zwischen 17.03.2025, 14:10 Uhr, und 21.03.2025, 14:10 Uhr, gelangte eine bisher unbekannte Täterschaft widerrechtlich in ein Wohnhaus in Panzendorf und erbeutete dort Bargeld in der Höhe eines mittleren dreistelligen Eurobetrages. Die Ermittlungen zur Ausforschung der Täterschaft sind im Gange.

Lawinenabgang in Kartitsch



Zwei Österreicher (25 und 28 Jahre), ein Ungar (24 Jahre) und eine 44-jährige Österreicherin stiegen am 19.03.2025 gegen 11:00 Uhr im Rahmen einer Skitour vom Kartitscher Sattel über das Schöntal zum Großen Kinigat auf und erreichten gegen 14:15 Uhr den Weitenstall in ca. 2.250 m Seehöhe. Alle Personen waren mit LVS-Ausrüstung ausgerüstet. Während die Frau beim Weitenstall blieb, stiegen die drei Männer westlich vom Weitenstall über den Nordosthang in Richtung Tscharrknollen auf. Dabei löste sich gegen 14:45 Uhr im ca. 35 Grad steilen Gelände eine ca. 80 Meter breite Schneebrettlawine, von der alle drei Wintersportler ca. 200 Meter mitgerissen wurden. Der 28-jährige Österreicher konnte seinen Lawinenairbag auslösen und wurde nicht verschüttet. Der 25-Jährige wurde teilweise bis zur Hüfte verschüttet und konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien. Der Ungar ragte nur mehr mit dem Kopf aus den Schneemassen und wurde von den beiden Österreichern ausgegraben. Alle Personen blieben unverletzt. Da der 28-Jährige und der 24-Jährige durch den Lawinenabgang ihre Schi verloren hatten, wurden sie mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen.

Lawinenabgang in Innervillgraten

Am 15.03.2025 gegen 09.15 Uhr startete eine 5-köpfige österreichische Schitourengruppe in Innervillgraten, Kalkstein (Parkplatz auf 1640m Seehöhe) eine Schitour in Richtung Blankenstein Gipfel auf 2.483m Seehöhe. Alle waren mit einer Notfallausrüstung ausgerüstet und gleichwertige Schitourenkollegen. Gegen 11.20 Uhr, löste sich ca. 100hm unterhalb des Gipfels ein ca. 20-25m breites Schneebrett. Eines der Mitglieder der Gruppe, ein 36-jähriger Schitourengeher, befand sich bei der Auslösung unterhalb des Schneebretts und wurde in der Folge ca. 250 Meter mitgerissen. Dabei wurde das Opfer verschüttet, wobei der ausgelöste Lawinenairbag auf der Oberfläche blieb. Dadurch konnten die Begleiter den Verschütteten sofort ausfindig machen und ausgraben. Die verständigte Besatzung des NAH "Martin 4" führte eine Taubergung durch und flog den Verletzten mit Verletzungen unbestimmten Grades ins BKH Lienz. Die anderen 4 Tourengeher blieben unverletzt und fuhren selbständig ins Tal. Im Einsatz befanden sich die Bergrettung Sillian mit 20 Mann, die Besatzung des NAH "Martin 4" und die Alpinpolizei Lienz.