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Polizeimeldungen Osttirol


Körperverletzung in Lienz

Zwei bisher unbekannte Täter klopften am 25.08.2026 gegen 23.45 Uhr in Lienz an die im Erdgeschoß gelegene Wohnungstür eines 29-jährigen Österreichers. Als der Mann die Wohnung öffnete, wurde er sogleich von zumindest einem der unbekannten Täter attackiert, indem dieser ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht schlug. Das Opfer konnte zunächst ins Freie flüchten, wurde jedoch nach einigen Metern eingeholt und erneut angegriffen. Erst als der Mann um Hilfe schrie, ließen die Täter von ihm ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Der 29-Jährige wurde durch die Tat unbestimmten Grades verletzt. Unverzüglich eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ergebnislos.

Kind von Zug erfasst und verletzt

Am 25. August 2026 gegen 15.40 Uhr kam es bei einem Bahnübergang über den Drau-Radweg im Gemeindegebiet von 9918 Strassen zu einem Zusammenstoß zwischen einer 10-jährigen italienischem Fahrradlenkerin und einem Zug. Das Mädchen wollte den unbeschrankten, mittels Lichtsignalanlage ausgestatteten Bahnübergang überqueren und dürfte dabei den herannahenden Zug übersehen oder die Entfernung zum Zug falsch eingeschätzt haben. Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung kam es im Bereich des Bahnüberganges zur Kollision mit dem Mädchen, wodurch dieses am rechten Bein unbestimmten Grades verletzt wurde. In weiterer Folge wurde das Mädchen zur medizinischen Versorgung in eine Arztpraxis gebracht. Das vom Mädchen verwendete Leihfahrrad wurde über mehrere Meter vom Zug mitgeschleift. Ob die Lichtsignalanlage ordnungsgemäß funktioniert hatte, ist noch Gegenstand von Erhebungen.

Einbruch in Baustellencontai­ner

In der Zeit zwischen 22. und 24. August 2026 brachen unbekannte Täter bei einer Baustelle im Bereich der Europastraße in Matrei in Osttirol mehrere Baucontainer auf und entwendeten daraus mehrere Werkzeuge, Elektrogeräte, Kabel und teils kleinere Baumaschinen. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Zweckdienliche Hinweise an die PI Matrei in Osttirol unter 059133 7234 erbeten.

Ein Verletzter bei Motorradunfall in Kals

Am 23. August 2026, gegen 12:20 Uhr, fuhr eine 58-jähriger Österreicher mit seinem PKW auf der Defereggentalstraße im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner taleinwärts. Unmittelbar hinter dem PKW fuhr eine italienische Gruppe, bestehend aus sieben Motorradfreunden aufgeteilt auf fünf Motorrädern. Als der PKW des 58-Jährigen in eine Hauseinfahrt ausfuhr, setzte der erste Motorradfahrer der dahinterfahrenden Gruppe, ein 26-jähriger Römer, zum Vorbeifahren an. Der PKW-Lenker fuhr jedoch wieder auf die Fahrbahn ein, um ein Wendemanöver durchzuführen. Der Motorradlenker konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte gegen den PKW. In weiterer Folge wurde er über linke Seite des vorderen Kotflügels des PKW geschleudert. Dadurch erlitt er Verletzungen unbestimmten Grades am gesamten Körper und musste nach Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Lienz verbracht werden. Nach Abschluss der Erhebungen ergehen Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Lienz.

Zwei Verletzte bei Motorradunfall in Matrei

Am 23. August 2026, gegen 15:00 Uhr, fuhr eine 62-jähriger Österreicher mit seinem Motorrad von der Mautstelle Felbertauernstraße-Südportal kommend auf der Privatstraße "P1" in Fahrtrichtung Matrei in Osttirol. Am Sozius befand seine Ehegattin, eine 55-jährige Österreicherin. Im Gemeindegebiet von Matrei iO. kam das Motorrad aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz und dabei zog sich das Ehepaar schwere Verletzungen zu. Der 62-Jährige musste nach notärztlicher Erstversorgung vom Notarzthubschauber "C4" mit Oberkörperverletzungen in das Krankenhaus nach Zell am See und die 55-Jährige mit Beinverletzungen von einem Rettungstransportwagen in das Krankenhaus nach Lienz verbracht werden. Nach Abschluss der Erhebungen ergehen Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Lienz.

Matrei: Vier Verletzte bei Auffahrunfall

Am 23. August 2026, gegen 13:00 Uhr, fuhr eine 64-jährige Österreicherin mit ihrem PKW auf der Felbertauernstraße von Lienz kommend in Fahrtrichtung Matrei in Osttirol. Im Gemeindegebiet von Matrei iO. beabsichtigte bei einer dortigen Tankstelle zu tanken. Dafür brachte sie ihren PKW zum Stillstand und beabsichtigte, sobald es der Gegenverkehr erlaubte, nach links einzubiegen.
Zur gleichen Zeit fuhr ein 39-jähriger Österreicher mit seinem PKW und unmittelbar dahinter dessen Sohn, ein 19-jähriger Österreicher, mit dessen PKW auf demselben Streckenabschnitt in die gleiche Richtung. Der 39-jährige Vater bremste seinen PKW, auf Grund dem Abbiegevorgang des vor ihm befindlichen PKW ab und unmittelbar bevor er zu Stillstand kam, fuhr ihm sein Sohn auf das Heck auf. Daraufhin wurde der PKW des Vaters auf den bereits, nach links einbiegenden PKW der 64-Jährigen aufgeschoben. Dabei entstand an den drei Fahrzeugen erheblicher Sachschaden.
Während die 64-Jährige durch den Unfall unverletzt blieb, zogen sich der 39-Jährige, seine 39-jährige Beifahrerin sowie der 19-Jährige und dessen 19-jährige Beifahrerin Verletzungen unbestimmten Grades zu. Sie mussten von mehreren Rettungswägen ins Krankenhaus nach Lienz verbracht werden.
Auf der B108 wurde während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung eine wechselseitige Verkehrsregelung durchgeführt. Nach Abschluss der Erhebungen ergehen Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Lienz.

Leisach: Schwerer Unfall auf Drauradweg

Am 22. August 2026, gegen 17.25 Uhr, fuhr ein italienisches Ehepaar aus der Lombardei mit Leihmountainbikes den Drautalradweg von Innichen kommend in Richtung Lienz. Im Ortsgebiet von Leisach kam die 51-jährige Frau aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz und prallte mit dem Kopf auf der asphaltierten Fahrbahn auf. Die Frau trug zum Unfallzeitpunkt kein Helm und erlitt durch den Aufprall schwere Kopfverletzungen. Die Schwerverletzte musste nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle vom Notarzthubschrauber "Christopherus 7" in die Universitätsklinik nach Innsbruck verbracht werden. Der Drautalradweg musste während der Versorgung der Verletzten gesperrt werden.

Tödlicher Alpinunfall in Kals

Am 21. August 2026, gegen 13:45 Uhr stürzte ein 19-jähriger Deutscher im Klettergarten in Kals am Großglockner beim Abseilen aus bisher unbekannter Ursache ca. 40 Meter ab, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog. Eine Obduktion wurde angeordnet.