
Am 15.07.2025 stiegen zwei niederländische Wanderer, ein 61-jähriger und ein 58-jähriger Mann, von der Badener Hütte über den Wildenkogelschartesteig in Richtung Matreier Tauernhaus ab. Gegen Abend, bereits bei einsetzender Dunkelheit, stürzte der 61-Jährige auf rund 2.400 Metern Seehöhe auf dem nassen Steig etwa 30 Meter ab und blieb schwer verletzt liegen. Der Begleiter stieg zum Verunfallten ab und setzte um 21:18 Uhr den Notruf ab. Zwei Bergretter konnten trotz widriger Wetterbedingungen mittels Rettungshubschrauber in die Nähe der Unfallstelle geflogen werden. Weitere 13 Einsatzkräfte erreichten den Verletzten zu Fuß gegen 03:00 Uhr. Am Morgen des 16.07.2025 wurde der 61-Jährige schließlich mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallklinikum Klagenfurt geflogen.
Im Einsatz standen insgesamt 20 Mitglieder der Bergrettung Matrei in Osttirol, zwei Rettungshubschrauber, zwei Polizeihubschrauber, eine Polizeistreife sowie ein Alpinpolizist.






Am 11. Juli 2025, gegen 0900, beabsichtigte eine Grupp von acht tschechischen Bergsteigern von Matrei iO über die Wildenkogelscharte zur Badener Hütte auf 2608m aufzusteigen, um dort zu übernachten. Aufgrund des Schneefalles in den Vortagen und den wechselnden Witterungsbedingungen gelangen die Bergsteiger erst gegen 1600 Uhr auf die Wildenkogelscharte. Da zu diesem Zeitpunkt einige Teilnehmer der Gruppe bereits stark erschöpft waren, beschlossen sie umzukehren, und zum Ausgangspunkt, zum Matreier Tauernhaus, zurückzukehren. Beim Abstieg, auf ca 2390m, führte der Steig sehr steil durch felsiges Gelände, als eine 26-jährige Teilnehmerin zu Sturz kam, sich mehrmals überschlagend ca 70-80 Meter durch felsdurchsetztes Gelände abstürzte, und sich dabei schwere Verletzungen zuzog. Die Gruppe aus Ärzten setzten unmittelbar einen Notruf ab, stiegen zur abgestürzten Frau ab und leisteten Erste Hilfe. Die schwer Verletzte wurde in der Folge von einem NAH mittels sogenannter Crashbergung geborgen und in der Folge in das Tauernklinikum Zell am See geflogen. Da die verbliebenen sieben Gruppenteilnehmer stark geschockt und körperlich erschöpft waren, wurden sie vom Polizeihubschrauber ins Tal geflogen. Zusätzlich befand sich die Bergrettung Matrei iO im Einsatz.
