Am 04.11.2025, gegen 15.00 Uhr, befand sich ein 36-jährige deutsche Staatsangehörige (whft. in Dölsach) mit ihrem 3-jährigen Sohn in der Nähe ihres Hauses um Nüsse zu sammeln. Als die Mutter eine Nuss vom Boden aufhob, schaute sie wieder zu ihrem Sohn und sah, dass dieser offensichtlich von einer ca. 75 cm hohen Begrenzungsmauer gestürzt war und am Asphalt lag. Die Mutter brachte den Buben nach Hause und legte ihn hin, da es ihm gut ging und er ansprechbar war. Kurze Zeit später bemerkte die Mutter, dass etwas nicht stimmte und rief sofort den Notruf an. Das kurze Zeit später eingetroffene Notarztteam musste den verletzten Jungen kurzfristig reanimieren. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte mit dem NAH C7 mit schweren Kopfverletzungen ins LKH Klagenfurt geflogen.

Am 04. November 2025, gegen 08.30 Uhr, ereignete sich im steilen Gelände unterhalb eines Forstweges in Nikolsdorf ein Forstunfall. Mit einem Bagger samt direkt angebrachter Seilwinde wurden von zwei Arbeitern (beide Österreicher) Holzbringungsarbeiten durchgeführt. Als ein 43-Jähriger einen Baumstamm mit der Seilwinde in Richtung Forstweg ziehen wollte, blieb dieser hängen und konnte nicht weitergezogen werden. Der Fahrer ließ das Zugseil nach und wechselte den Standort mit seinem Bagger um den Zugwinkel zu ändern. Der zweite Arbeiter, ein 31-Jähriger, ging währenddessen zum hängengebliebenen Baumstamm und bearbeitete diesen mit der Motorsäge um das Weiterziehen mit der Seilwinde zu erleichtern. Als dieser mit der Motorsäge schnitt, rutschte der Baumstamm im steilen Gelände talwärts. Dadurch wurde das lose Zugseil der Winde straffgezogen. Das Seil traf und verletzte den 31-Jährigen im Bereich des Oberkörpers schwer. Der 43-Jährige Baggerfahrer leistete Erste Hilfe und setzte den Notruf ab. Der Verletzte wurde durch die Crew des Notarzthubschraubers per Tau geborgen, am Zwischenlandeplatz in Nikolsdorf erstversorgt und in das BKH Lienz geflogen. Weiters stand die Bergrettung Lienz mit 7 Mann und einem Bergrettungsnotarzt sowie die Polizei Lienz im Einsatz.

Am 3. November 2025, gegen 13:50 Uhr wurden bei einer Baustelle in Prägraten, Ortsteil Wallhorn Sprengarbeiten durchgeführt. Dabei wurde eine ca. 140 Meter von der Baustelle entfernt, bei einem Haus stehende 43-jährige Frau von einem Steinsplitter getroffen und leicht verletzt. Die Rettung lieferte die Frau in das Krankenhaus Lienz ein.
Gesteinsbrocken haben im Bereich Unterwalden ein Wohnhaus und ein Fahrzeug beschädigt. Am Montag begutachten Vertreter von Landesgeologie und WLV die Situation.




Am 24. Oktober 2025 gegen 15:15 Uhr war ein 41-jähriger Österreicher im Bereich der sogenannten "Bloshütte" auf etwa 1.845 Metern im äußerst unwegsamen Gelände mit der Bergung des am 20. Oktober 2025 abgestürzten Radbaggers (PA vom 20.10.2025, Teil 5, Punkt 9) beschäftigt. Dazu musste das Fahrzeug in Einzelteile zerlegt und mittels Seilwinde geborgen werden. Beim Ausbau des Tanks geriet dieser ins Rutschen, woraufhin der Österreicher zwischen dem Tank und dem Baggerarm eingeklemmt wurde. Anwesende Arbeitskollegen setzten unverzüglich den Notruf ab. Der Schwerverletzte wurde von der Besatzung des Notarzthubschraubers mit dem Tau geborgen und in die Klinik nach Klagenfurt geflogen.