In der steirischen Landeshauptstadt starteten junge Medienschaffende ein Journalismus-Projekt. Mit Katharina Muhr und Florian Eder sind auch zwei Osttiroler mit an Bord.
Eigentlich war Katharina Muhr schon auf dem Sprung von Graz nach Wien. Doch dann kam etwas dazwischen. Und dieses etwas war ein Medienprojekt. Mit einer Gruppe junger Medienschaffenden stieß man auf die Ausschreibung des sogenannten „Media Innovation Lab“ der Wiener Zeitung. Die Idee begeisterte – und so freute man sich auf eine Starthilfe von 40.000 Euro. Doch wie schaut diese Idee aus? Die „ganzgraz“ Redaktion informiert von Montag bis Donnerstag um sechs Uhr via Newsletter. Aufgebaut ist dieser allerdings nicht wie eine klassische Zeitung oder einen Online-Nachrichtenplattform. Und man sieht sich auch nicht als Konkurrenzprodukt zu klassischen Medien. Das Prinzip, so Muhr: „Wir lesen die verschiedenen Medien und Zeitungen, damit unsere Leserinnen und Leser es nicht machen müssen.“ Das heißt: Man verlinkt auch klassische Medien, etwa die in der Steiermark starke Kleine Zeitung. Dennoch versucht man verstärkt eigene Storys zu forcieren.
Stichwort Kleine: Dort arbeitete Florian Eder aus Dölsach über mehrere Jahre in der Osttirol-Redaktion, ehe es den Journalist nach Graz zog. Und auch er ist nach seiner Kleinen-Ära Teil des „ganzgraz“-Teams. Eigentlich waren die Plätze in der Redaktion schon besetzt – doch dann Griff die alte Osttirol-Connection zwischen Muhr und Eder.
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