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26. April 2022

Wolfsverdacht in Mittewald: Bauernvertreter sind schockiert

Nachdem in Mittewald vermutlich ein Wolf mehrere Schafe gerissen bzw. verletzt hat, sitzt der Schock tief. Bezirksbauernbund-Obmann Martin Mayerl und Ortsbauernobmann Josef Gietl haben sich vor Ort ein Bild gemacht. Das eingezäunte Feld, in dem die Schafe gerissen wurden, liegt mitten im Ortsgebiet, d.h. wenn es ein Wolf war, dann hat dieser keine Scheu in Siedlungsgebiet vorzudringen.
Wolfsverdacht in Mittewald: Bauernvertreter sind schockiert
Entsetzt über den Riss in Siedlungsnähe: LA Bgm. Martin Mayerl und Ortsbauernobmann Josef Gietl, Foto: privat

Der Amtstierarzt hat die Risse, die Sonntagfrüh entdeckt wurden, begutachtet. Die Ergebnisse zu den DNA-Proben stehen noch aus. Mayerl und Gietl fordern ein rasches Vorgehen gegen den Wolf, doch der strenge gesetzliche Rahmen lasse schnelle Entscheidungen nicht zu, ist Mayerl frustriert. Er fordert praxistaugliche Lösungen. Was den EU-Schutzstatus für den Wolf angeht, meint Gietl: „Mir kommt es manchmal so vor als hätte das Wohlergehen dieser Raubtiere wesentlich mehr Wert als das Wohlergehen der Weidetiere, der Bauern und der Menschen in unseren Dörfern."

Auf Landesebene wurde im letzten Jahr die Möglichkeit zur Entnahme von Problemtieren geschaffen, eine Abschuss-Freigabe wurde dann aber über Einsprüche und eine Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts verhindert.

 

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