Der Amtstierarzt hat die Risse, die Sonntagfrüh entdeckt wurden, begutachtet. Die Ergebnisse zu den DNA-Proben stehen noch aus. Mayerl und Gietl fordern ein rasches Vorgehen gegen den Wolf, doch der strenge gesetzliche Rahmen lasse schnelle Entscheidungen nicht zu, ist Mayerl frustriert. Er fordert praxistaugliche Lösungen. Was den EU-Schutzstatus für den Wolf angeht, meint Gietl: „Mir kommt es manchmal so vor als hätte das Wohlergehen dieser Raubtiere wesentlich mehr Wert als das Wohlergehen der Weidetiere, der Bauern und der Menschen in unseren Dörfern."
Auf Landesebene wurde im letzten Jahr die Möglichkeit zur Entnahme von Problemtieren geschaffen, eine Abschuss-Freigabe wurde dann aber über Einsprüche und eine Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts verhindert.