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16. Juli 2026

Weniger Unfälle durch Sperrlinien?

85 Verletzte gab es auf dem Radweg zwischen Sillian und Lienz im vergangenen Jahr. Nun reagierte der Radwegverein – mit Sperrlinien und zweisprachigen Hinweisschildern.

Ein Lokalaugenschein des Osttiroler Boten bestätigt: Immer mehr Radtouristen fahren auf der rechten Seite des Radweges. Foto: Thomas Isep

„Einsatzort Drauradweg“ – mit diesem Ziel rückte der Rettungswagen im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich aus. Konkret gab es 85 Unfälle mit Verletzungen, wie Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol, gegenüber dem „Osttiroler Boten“ bestätigt. Es schrillten die Alarmglocken bei den Verantwortlichen. Theurl verweist auch auf Gespräche mit Jakob Ebner, dem stellvertretenden Bezirkspolizeikommandanten, in denen es darum ging, die Sicherheitsstandards auf der beliebten Touristenroute zu erhöhen. Das passierte in den vergangenen Tagen. Ein Trupp der Stadtgemeinde Lienz rückte aus, um auf der Strecke zwischen Abfaltersbach und Lienz Bodenmarkierungen und „Sperrlinien“ bei besonders gefährlichen Stellen aufzutragen.

Laut Theurl sei das Ziel, in Zukunft noch mehr Sperrlinien einzuführen. Harald Haider, Obmann des Radwegvereines, spricht von „Verkehrssicherheitsmaßnahmen“. Eine weitere will man im Laufe der Woche umsetzen. Haider: „Wir bringen in gewissen Bereichen Warnschilder an – zweisprachige.“ Damit will man vor allem Gäste aus Italien auf die Gefahren der Strecke hinweisen. Entworfen wurden die Tafeln vom Radwegverein.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe. 

Auch Tafeln wie diese sollen für mehr Sicherheit sorgen. Foto: Haider
 

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