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27. Januar 2021

Einsätze für Lawinenkommissio­n – Landes-Heli 42 Mal in Osttirol

In den vergangenen Tagen und Wochen waren die Lawinenkommissionen landauf landab massiv gefordert. 245 Lawinenkommissionen mit 1.350 Mitgliedern beurteilen in 189 Gemeinden und Skigebieten Tirols Winter für Winter vor Ort die lokale Lawinengefahr. Zudem leiteten sie notwendige Schutzmaßnahmen und Vorkehrungen zur Abwehr von Lawinenkatastrophen im Siedlungsraum ein.
Einsätze für Lawinenkommission – Landes-Heli 42 Mal in Osttirol
Vor allem in Osttirol waren die Lawinenkommissionen gefragt. Foto: Team Kleinlercher

„Wir hatten in diesem Winter schon mehrmals prekäre Situationen und auch mehrere Lawinenabgänge auf Verkehrsverbindungen und bis in den Siedlungsraum. Es ist vor allem auch der Arbeit der Lawinenkommissionen zu verdanken, dass dabei keine Menschen zu Schaden gekommen sind“, berichtet Sicherheitsreferent LHStv. Josef Geisler.

66 Mal kam der Landeshubschrauber in der heurigen Wintersaison zum Einsatz. Rund zwei Drittel der Anforderungen, nämlich 42, kamen bislang aus Osttirol. Dort war die Gefährdung aufgrund der außerordentlichen Schneemengen bereits im Dezember besonders groß.

Die Lawinenkommissionen sind verpflichtet, genaue Aufzeichnungen über ihre Arbeit zu führen: „Damit werden Entscheidungen und deren Grundlagen transparent und nachvollziehbar gemacht. Die Plattform bietet aber auch vielfältige Informationen und Materialien für die Arbeit der Kommissionen“, erklärt Harald Riedl, Leiter der Lawinenkommissionsausbildung des Landes Tirol.

 

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