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09. Januar 2026

Stotter: „Ich bin fast wöchentlich in Wien“

Markus Stotter ist seit 1. Jänner BR-Präsident. Im Interview spricht er über sein Zeitmanagement, Gemeindefusionen und den Umgang mit der FPÖ.

Markus Stotter ist aktuell Präsident des Bundesrates. Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Herr Präsident, kommen Sie gerade aus Wien – oder sind Sie auf dem Weg dorthin?
Am Nachmittag geht der Zug.

Worauf ich hinaus will: Sind sie durch Ihre neue Rolle öfter in der Bundeshauptstadt?
Ja, tatsächlich – fast jede Woche. In der kommenden Woche bin ich von Mittwoch bis darauffolgenden Mittwoch irgendwo zwischen Wien und Luxemburg unterwegs.

Sie pendeln mit dem Zug?
Ja. Ich hätte einen Chauffeur. Aber mit dem Auto brauche ich fünf Stunden und mit dem Zug fünf Stunden und 20 Minuten. Das zahlt sich nicht aus. 

War es Thema, nach Wien zu ziehen? Sie haben auch repräsentative Aufgaben inne.
Nein, auf keinen Fall. Als Bürgermeister will ich in der Gemeinde präsent sein. Hätte ich nur die Aufgabe im Bundesrat, wäre ich sicher häufiger in Wien. Aktuell versuche ich, Termine zu blocken. Außerdem kann man mittlerweile viele Termine via Videokonferenz abhalten. Bei einem Staatsbesuch muss ich natürlich präsent sein.

Wie lassen sich Ihre Rollen vereinbaren: Landwirt, Bürgermeister, Planungsverbandsobmann, Bundesratspräsident – und Stellvertreter von Anton Mattle als Landesparteichef…
Am Anfang gehen in jeder Position sehr viele Stunden und Tage drauf, um sich das nötige Wissen anzueignen. Dann macht sehr viel die Routine – und die Synergien sind riesig. Wenn ich zur Landtagssitzung nach Innsbruck fahre, kann ich dort auch Termine für den Planungsverband und die Gemeinde wahrnehmen. 

Welche politische Themen haben für Stocker Priorität? Wie steht er zu Gemeindezusammenlegungen? Und wie zur FPÖ? Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe auf den Seiten 6 und 7 (Nr. 2). 

 

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