Ein neues Puzzleteil ist das Projekt „Pustertaler Kulturartenvielfalt“ (PuKuVi): Grenzüberschreitend soll im Pustertal heuer und im kommenden Jahr ein Netzwerk aus Gärtnern und Bauern aufgebaut werden.
Traditionelles & Neues
Ihre Aufgabe ist es, standortangepasste traditionelle (z.B.: Mohn, Ackerbohne, Erbse oder Herbstrübe), aber auch „neue“ (z.B.: Tomate) Kulturarten nicht nur anzubauen, sondern auch deren Saatgut, und damit so genannte lokale Herkünfte („Sorten“) zu erhalten. Die bereits aktiven und erfahrenen Erhalter von Saatgut traditioneller Kulturarten sollen in ihrem Vorhaben bestärkt werden.
Aber nicht nur die lokale Saatgutvermehrung ist Anliegen von PuKuVi, auch ein nachhaltiger, ressourcenschonender und „energieeffizienter“ Anbau im Zuge der Erhaltung soll im geplanten Netzwerk Thema sein.