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12. Mai 2022

Protestmarsch am Tag der Pflege in Innsbruck

In Innsbruck sind am Donnerstag fast 2000 Pflegekräfte auf die Straße gegangen und haben bei einer großen Kundgebung Verbesserungen, wie mehr Geld, mehr Personal und mehr Freizeit gefordert.
Protestmarsch am Tag der Pflege in Innsbruck
Kundgebung in Innsbruck. Foto: ÖGB Tirol

ÖGB fordert Krisenstab zur Gesundheitsversorgung

Der ÖGB warnt vor einem Versorgungs-Kollaps und fordert einen Krisenstab zur Gesundheitsversorgung. Die angekündigten Maßnahmen des Bundes können nur ein erster Schritt sein, betonte der Tiroler ÖGB-Vorsitzende Philipp Wohlgemut. Er verweist das Maßnahmenpaket, welches der ÖGB schon 2018 ausgearbeitet und an die Politik übermittelt hat.

Auch die Arbeiterkammer zeigt sich skeptisch. Die geplante Pflegereform werde man prüfen, es sind längst noch nicht alle Forderungen erfüllt, meinte dazu heute auch der Tiroler AK-Präsident Erwin Zangerl.

Land Tirol zieht bei den Maßnahmen mit und lässt eigene Schwerpunkte folgen

Der heutige Tag der Pflege verdient ein Ausrufezeichen, sagten dazu Landeshauptmann Günther Platter und die zuständige Landesrätin Anette Leja. Die heute von Bundesminister Rauch vorgestellte Pflegereform zielt u.a. auf bessere Entlohnung und Entlastung für Pflegekräfte und Auszubildende ab. Tirol wird seinen Anteil an der Umsetzung übernehmen, bestätigt Platter. Für die Reform ist der Bund zuständig, das Land Tirol kann nun leichter weitere eigene Maßnahmen angehen. In rund einem Monat soll das Tiroler Pflegepaket präsentiert werden, kündigen Platter und Leja an.

 

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