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21. Mai 2026

Pferde-Missbrauch: Diversion statt Prozess

Kein Prozess um Missbrauch von Pferden: Der Fall um einen 39-jährigen Osttiroler wurde mit einer Diversion erledigt.

Symbolbild: Pixabay

Es war eine besonders ungustiöse Geschichte: Ein 39-jähriger Osttiroler soll Ende März und Anfang April seine Hand beziehungsweise seinen Arm in Anus und Vagina von zwei Stuten eingeführt haben. Entdeckt wurde der Missbrauch der Pferde durch Videoaufzeichnungen in einem Reitstall in Matrei. Am Mittwoch hätte dem Mann am Innsbrucker Landesgericht der Prozess gemacht werden sollen.

Doch dazu kommt es nicht – vorerst jedenfalls. Die Sache wurde nämlich mit einer Diversion erledigt. Das bedeutet, dass das Verfahren unter bestimmten Bedingungen unterbrochen wird. In diesem Fall, weil der Mann sich bereits freiwillig in psychotherapeutische Behandlung begeben hat. Sollte er diese jedoch abbrechen oder sollten andere Gründe vorliegen, dann kann das Verfahren gegen den Beschuldigten wieder aufgenommen werden. Ebenfalls Voraussetzung für eine Diversion ist, dass der/die Betroffene Verantwortung übernimmt. Ob es in diesem Fall darüber hinaus noch eine Geldbuße gegeben hat, ist nicht bekannt.

UAS

 

Kommentare

Keine Kommentare
  • Silvie
    Einfach nur abartig!!! Verstehe das Gesetz da nicht.
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  • Eva
    Und wieder einmal kommen Menschen, wenn es um Tierquälerei geht, zu glimpflich davon!
    Was heißt unappetitlich? Es ist Missbrauch an Tieren, Sodomie mit wehrlosen Lebewesen und dass sich der Täter in psychotherapeutische Behandlung begibt kann meiner Meinung nach doch nicht eine Strafe/Verurteilung ersetzen? Das sollte doch mindestens ZUSÄTZLICH und selbstverständlich passieren. Ich weiß nicht ob den Pferden Verletzungen im Sinne von "Wunden" dadurch zugefügt wurden, aber Schmerzen und Entwürdigung haben sie allemal erleiden müssen und dies so durchgehen zu lassen, evtl. Diversion hin oder her, ist meiner Meinung einfach nur schlimm und ein Zeichen wie wenig Tiere vor dem Gesetz nach wie vor gelten.
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