Kein Prozess um Missbrauch von Pferden: Der Fall um einen 39-jährigen Osttiroler wurde mit einer Diversion erledigt.
Es war eine besonders ungustiöse Geschichte: Ein 39-jähriger Osttiroler soll Ende März und Anfang April seine Hand beziehungsweise seinen Arm in Anus und Vagina von zwei Stuten eingeführt haben. Entdeckt wurde der Missbrauch der Pferde durch Videoaufzeichnungen in einem Reitstall in Matrei. Am Mittwoch hätte dem Mann am Innsbrucker Landesgericht der Prozess gemacht werden sollen.
Doch dazu kommt es nicht – vorerst jedenfalls. Die Sache wurde nämlich mit einer Diversion erledigt. Das bedeutet, dass das Verfahren unter bestimmten Bedingungen unterbrochen wird. In diesem Fall, weil der Mann sich bereits freiwillig in psychotherapeutische Behandlung begeben hat. Sollte er diese jedoch abbrechen oder sollten andere Gründe vorliegen, dann kann das Verfahren gegen den Beschuldigten wieder aufgenommen werden. Ebenfalls Voraussetzung für eine Diversion ist, dass der/die Betroffene Verantwortung übernimmt. Ob es in diesem Fall darüber hinaus noch eine Geldbuße gegen hat, ist nicht bekannt.
UAS