Beim Großen Österreichischen Zapfenstreich am Landhausplatz in Innsbruck betonte Landeshauptmann Anton Mattle die Bedeutung von Freiheit, Mitbestimmung und demokratischem Zusammenleben.
Am Vorabend des Nationalfeiertags fand am Sonntagabend der Große Österreichische Zapfenstreich am Innsbrucker Landhausplatz statt. Mit dabei waren unter anderem die Militärmusik Tirol, die 6. Gebirgsbrigade, die Musikkapelle Navis und Abordnungen der Tiroler Traditionsverbände.
LH Mattle appelliert, tagtäglich das demokratische Zusammenleben zu verteidigen und erinnert an die Verantwortung der „ältesten Festlanddemokratie“
In seiner Rede erinnerte Landeshauptmann Anton Mattle an die Bedeutung der Demokratie und des Nationalfeiertags. Demokratie sei kein einmaliges Geschenk, sondern ein Versprechen, das jede Generation aufs Neue verteidigen müsse. Zudem verwies Mattle auf die historischen Mitbestimmungsrechte in Tirol und die lange Tradition des Freiheitsgedankens.
***Das Narrativ, dass Tirol die älteste Festlanddemokratie ist, hat einen wahren und zentralen Kern. Bereits im Großen Freiheitsbrief von 1342 wurde den Tiroler Landständen verbrieft, dass der Landesfürst keine Steuern ohne ihre Zustimmung einheben durfte. Diese frühen Mitbestimmungsrechte beweisen, dass der Drang nach Freiheit und Mitsprache tief in der DNA der Tirolerinnen und Tiroler verwurzelt ist. Aus diesem historischen Freiheitsdrang speist sich auch unsere heutige Wertehaltung. Es liegt nun an uns, dieses Vertrauen an die nächsten Generationen weiterzugeben“, spielt LH Mattle auch auf den am 11. November erstmals stattfindenden Tiroler Jugendlandtag an. *** (Auszug aus Presseaussendung des Landes Tirol)
Die Zeremonie mit traditionellen Militärsignalen und Musikstücken gehört zu den festen Bestandteilen der Feierlichkeiten rund um den österreichischen Nationalfeiertag am 26. Oktober.