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07. Oktober 2026

Drei Jahre nach dem Hamas-Terrorangriff

EU-Kommissar Magnus Brunner und Staatssekretär Alexander Pröll gedenken der Opfer. Zugleich warnen sie vor dem zunehmenden Antisemitismus in Österreich.

Beim Angriff der Hamas auf Israel starben 1.200 Menschen, davon rund 40 Kinder. Foto: Pixabay

Heute vor 3 Jahren, am 7. Oktober 2023, verübte die Terrororganisation Hamas ihren verheerenden Angriff auf Israel. Rund 1.200 Menschen wurden ermordet, mehr als 250 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. Der Angriff markierte eine Zäsur für Israel und für Juden weltweit.

"Der 7. Oktober hat sich tief in das kollektive Gedächtnis Israels und der jüdischen Gemeinschaft eingegraben. Heute erinnern wir an die Menschen, die an diesem Tag ermordet wurden, an ihre Familien und an all jene, deren Leben durch diesen Terror für immer verändert wurde", erklärt der für den Kampf gegen Antisemitismus zuständige Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Alexander Pröll.

Mit Hass konfrontiert

Laut Bundeskanzleramt hat der Antisemitismus seit dem Angriff massiv an Sichtbarkeit und Aggressivität gewonnen. "Juden werden für Ereignisse im Nahen Osten verantwortlich gemacht, mit Hass konfrontiert oder aufgrund ihrer Identität angefeindet", heißt es in einer Aussendung. EU-Kommissar Magnus Brunner: "Der 7. Oktober war auch ein Angriff auf unsere gemeinsamen Werte von Menschlichkeit und Würde. Wir gedenken der Opfer, und ihrer Familien. Die Europäische Union steht fest an der Seite der jüdischen Gemeinschaft. Wir müssen Antisemitismus konsequent bekämpfen, damit Jüdinnen und Juden in der EU sicher und frei leben können."

 

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