Thomas Reider stammt aus Leisach, der Film „Große Freiheit“ wurde Anfang März auch im Kultursaal Anras gezeigt. Es geht um das Schicksal eines homosexuellen Mannes, der während des NS-Regimes aufgrund seiner Homosexualität ins KZ kam und nach der Befreiung durch die Alliierten deshalb wieder im Gefängnis landet, wo sich dann eine Liebesbeziehung zu einem Mithäftling entwickelt.
Auszeichnungen steigern Film-Bekanntheit
Der aktuelle Drehbuch-Preis bei der Diagonale in Graz zählt zu den wichtigsten Filmpreisen in Österreich. Der Film Große Freiheit hat bereits einige Auszeichnungen abgeräumt, darunter bei den Festspielen in Cannes und Berlin, und war auch auf der Shortlist für den Auslands-Oscar.
Solche Preise tragen vor allem dazu bei, den Film bekannter und einem breitem Publikum zugänglich zu machen, erklärte Thomas Reider schon Anfang März in einem Interview mit Radio Osttirol. Dieses finden Sie hier