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08. Oktober 2026

Aus für Windpark in Schlaiten!

Die Firma ImWind wird das geplante Windkraftprojekt in Schlaiten nicht weiterverfolgen. Gleichzeitig hat eine Bürgerinitiative eine Petition gegen den Windpark mit 220 Unterschriften eingebracht. 

Symbolfoto: Pixabay

Das Unternehmen ImWind wird das geplante Windkraftprojekt in Schlaiten nicht weiterverfolgen. Als Grund nennt der Betreiber eine Neubewertung der notwendigen Infrastruktur und des übergeordneten Straßennetzes. Wie die Gemeinde auf ihrer Website mitteilt, wurde am 5. Oktober auch eine Petition gegen das Projekt mit 220 Unterschriften eingebracht. Das entspricht rund 57 Prozent der Wahlberechtigten. Der Gemeinderat muss sich innerhalb von drei Monaten damit befassen.

Bürgermeister Ludwig Pedarnig bedauert die Absage. Der Gemeinde würden dadurch mögliche Einnahmen von mindestens 430.000 Euro jährlich entgehen. Pedarnig in einer ausführlichen Stellungnahme auf der Website der Gemeinde: "Das Thema Windkraft hat die AfD in Deutschland und die FPÖ in Österreich für sich entdeckt und politisch extrem aufgeheizt. Diese Lautstärke und die Härte in der Sprache ist auch bei uns im öffentlichen Raum angekommen. Es ist kaum mehr möglich, eine Diskussion über Windkraft sachlich und emotionsfrei zu führen."

 

Kommentare

Keine Kommentare
  • Silvie
    Das war vorauszusehen. In ganz Osttirol will man keine Windräder. Das hat gar nix mit der FPÖ zu tun. Die Menschen sind einfach nicht gescheiter, aber billigen Strom haben wollen.
    +6
    -12
  • Ehrenbürger
    Schade, die Windräder hätten den Tourismus in dieser eher Tourismus armen Gegend ordentlich angeheizt. Wo können schon Urlauber aus Gegenden wo sich die rückwärtsgewandte (reaktionäre) Bevölkerung erfolgreich dem Fortschritt verweigert, diese Wunderwerke der modernen Technik so hautnah bewundern?
    Schlaitens Beitrag im weltweit solidarisch geführten Kampf gegen den menschengemachten Weltklimawandel bleibt somit aus.

    Die Webseite der Gemeinde Schlaiten berichtet von einem Kniefall vor Trump und Putin (und vor den Chinesen nicht?)
    Ganz richtig, die alle werden sich diebisch freuen, über die hinterwäldlerischen Osttiroler die weiter ihre Stuben mit Öl und Gas aus den USA und Russland und Atomstrom von wasweißichvonwoher beheizen.

    Schade, Schlaiten hätte eine Vorreitrolle für ganz Osttirol, ja für ganz Österreich und weit darüber hinaus spielen können! Jetzt leider nicht mehr ... und das ist schade!
    LG
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  • Josef
    Das Thema Windkraft hat die AfD in Deutschland und die FPÖ in Österreich für sich entdeckt und politisch extrem aufgeheizt.

    Schlussfolgerung: In Schlaiten gibt es min. 220 Personen, die der AfD/FPÖ zuzurechnen sind. Ist wohl ein voller Blödsinn, so etwas mit den Parteien in Zusammenhang zu bringen. Ich glaube nicht, dass in Schlaiten nur deshalb so abgestimmt wurde. Dem Bürgermeister ist wohl nur das Geld wichtig, für das ganze Drumherum wird er sich wohl nicht interessieren.
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