In Heinfels ist der zweite Bauabschnitt des Hochwasserschutzes abgeschlossen. Herzstück ist eine neue Wildholz- und Geschiebesperre.
Der zweite Bauabschnitt des Hochwasserschutzprojekts am Villgratenbach in Heinfels ist fertiggestellt. Damit sollen rund 32 Hektar Bauland mit 128 Wohn- und Betriebsgebäuden besser vor Hochwasser geschützt werden. In den Bauabschnitt haben Bund, Land Tirol und die Gemeinde Heinfels rund 9,5 Millionen Euro investiert – ursprünglich waren rund 14 Millionen Euro veranschlagt. Herzstück ist eine neue Wildholz- und Geschiebesperre am Ausgang der Schluchtstrecke, die bis zu 50.000 Kubikmeter Geschiebe und Gestein zurückhalten kann.
Zusätzlich wurde die Landesstraße im Bereich der Sperre um bis zu sechs Meter angehoben und auf rund 500 Metern wurden Dämme und Mauern errichtet beziehungsweise erhöht. Auch das Bachbett wurde neugestaltet und die Uferbereiche wurden gesichert. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist am Freitag mit Umweltminister Norbert Totschnig und LHStv Josef Geisler in Heinfels gefeiert worden.