Tirol überprüft am Samstag seine Warnsysteme: Neben Sirenen wird auch eine Testwarnung auf Mobiltelefonen ausgelöst.
Am Samstag, 3. Oktober, werden beim Zivilschutztag in Tirol wieder alle 1.025 Zivilschutzsirenen getestet. In Osttirol sind dabei 119 Sirenen im Einsatz.
Zwischen 12 und 12.45 Uhr werden die verschiedenen Sirenensignale von der Probe bis zur Entwarnung ausgelöst. Parallel dazu wird zwischen 11.45 und 13.15 Uhr auch das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert auf Mobiltelefonen getestet.
Der Zivilschutztag soll neben der technischen Überprüfung vor allem über die Bedeutung der Warnsysteme und das richtige Verhalten im Ernstfall informieren. Erstmals werden die Testwarnungen auch auf rund 200 VVT-Fahrplananzeigen sowie digitalen Werbetafeln angezeigt.
Die Bevölkerung wird außerdem dazu aufgerufen, die eigene Vorsorge zu überprüfen und etwa ausreichende Vorräte für eine Woche zu Hause zu haben.
Landesinformation:
Überblick Zivilschutzsirenen Tirolweit: 1.025 (Lienz: 119)
AT-Alert: Warnungen direkt aufs Mobiltelefon
Das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert informiert Betroffene im Ernstfall direkt über das Mobiltelefon – ohne App und ohne Anmeldung.
So funktioniert AT-Alert:
Alle Infos zu AT-Alert: www.tirol.gv.at/at-alert
Handeln im Ernstfall
Vorbereitung durch richtige Bevorratung
Haben Geschäfte aufgrund einer Krise geschlossen oder ist es einem selbst nicht möglich, das Haus für längere Zeit zu verlassen, bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln und Getränken. Grundsätzlich sollte jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen.
Tipps zur Bevorratung:
Links (PDF):