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30. April 2026

Viele Lawinenunfälle trotz wenig Schnee

In Tirol kamen im abgelaufenen Winter 18 Menschen bei Lawinenunfällen ums Leben, in Osttirol waren gottseidank keine Todesopfer zu beklagen. Am 3. Mai endet der täglich aktualisierte Lawinenreport.

Mehr als 500 von Personen ausgelöste Lawinen wurden in der Euregio in diesem Winter registriert. Foto: Land Tirol/Brandhuber

Am Sonntag, 3. Mai endet der tägliche Lawinenreport des Tiroler Lawinenwarndienstes, der auch täglich auf Radio Osttirol zu hören ist

Es war eine außergewöhnliche Wintersaison, mit wenig Schnee aber trotzdem vielen tödlichen Lawinenunfällen, bilanziert Patrick Nairz vom Tiroler Lawinenwarndienst:

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Viele Lawinenunfälle trotz wenig Schnee
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Euregio: 500 Lawinen von Personen ausgelöst, 40 Todesopfer

In der gesamten Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wurden im Winter rund 500 Lawinen von Personen ausgelöst, bei über 60 Lawinenereignissen wurden mehr als 30 Menschen verletzt, 40 kamen ums Leben. In Nordtirol wurden im abgelaufenen Winter 18 Todesopfer verzeichnet. In Osttirol gab es Gottseidank keine tödlichen Lawinenunfälle.

Aufgrund des kritischen Schneeaufbaus, des Wetters und den starken Temperaturschwankungen gab es in diesem Winter 19 Tage mit großer Lawinengefahr bei Warnstufe Vier.

Rekord-Zugriffszahlen bei Online-Report

Groß war heuer auch das Interesse am Euregio Lawinenreport, die Webseite www.lawinen.report verzeichnete über neun Millionen Aufrufe

Das Informationsangebot bleibt auch in der eigentlich schneefreien Zeit aufrecht. Sollte es zu kritischen Lawinensituationen kommen, gibt es Informationen dazu auf www.lawinen.report/blog

 

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