Drei Tage durchkämmten ExpertInnen das Debanttal auf der Suche nach möglichst vielen Arten an Tieren, Pflanzen und Pilzen. Die Ergebnisse füllen die Biodiversitätsdatenbank des Nationalparks Hohe Tauern.
Rund 60 Forscherinnen und Wissenschaftler haben vom 10. bis 12. Juli 2026 Wochenende das Debanttal durchforstet, auf der Suche nach möglichst vielen Arten an Tieren, Pflanzen und Pilzen. Es war die 20. Auflage für den „Tag der Artenvielfalt“. Nach der Premiere 2007 im Kalser Ködnitztal ist auch die Jubiläumsausgabe wieder im Osttiroler Nationalparkteil über die Bühne gegangen. Diesmal – was bisher eher selten vorkam – bei herrlichem Bergwetter über alle drei Tage hinweg.
Biodiversitätsdatenbank wächst
Der Tag der Artenvielfalt wird jedes Jahr vom Nationalpark Hohe Tauern gemeinsam mit dem Haus der Natur in Salzburg organisiert und abwechselnd in Kärnten, Salzburg und Osttirol durgeführt. Ziel ist es, möglichst viele Arten für die Biodiversitätsdatenbank zu sammeln und zu dokumentieren. Jedes Jahr kommen mehrere hundert neue Datensätze dazu.
Spannender Erstfund?
Die genaue Auswertung läuft noch, und diesmal könnte auch der Erstfund einer bestimmten Pilzart dabei sein, die in Österreich bisher noch nicht nachgewiesen wurde.