Osttirol muss windkraftfrei bleibt, fordert der Osttiroler FPÖ-Politiker und EU-Abgeordnete Gerald Hauser. In Schlaiten warnen Windkraftgegner heute bei einem Infoabend vor den Auswirkungen.
In einer Pressekonferenz am Freitagvormittag in Lienz hat sich die FPÖ wieder klar gegen Windkraft positioniert. Der Osttiroler FPÖ-Politiker und EU-Abgeordnete Gerald Hauser hat gemeinsam mit einem Experten aus dem Forst- und Umweltbereich und einem Arzt vor massiven Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit gewarnt – im Vorfeld einer öffentlichen Info-Veranstaltung am Freitag, 21. August um 19 Uhr im Gasthof Schlaitnerwirt.
Massive Auswirkungen von Windrädern auf Umwelt und Gesundheit befürchtet
Josef Erhard, Förster a.D und ehemaliger Leiter Nationalpark Wacht im Bayrischen Wald und jetzt Vorstand der Initiative GEGENWIND Bayrischer Wald bezeichnet Windräder plakativ als „Killer der Artenvielfalt“. Hannes Strasser, Facharzt und Kammerrat in der Tiroler Ärztekammer sieht den sogenannten Infraschall als Bedrohung Nummer1 und warnt auch vor Mikroplastik und PFAS (Ewigkeitschemikalien).
Forderungen an EU-Kommission
Hauser fordert u.a. mit einem Entschließungsantrag im EU-Parlament die EU Kommission und die Mitgliedsstaaten u.a. dazu auf, Windkraftprojekte in sensiblen Landschaften und Regionen nicht zu beschleunigen und die Bevölkerung einzubinden.
Windpark in Schlaiten? Entscheidung noch in diesem Jahr
Anlassfall ist ein angedachtes Windpark-Projekt in Schlaiten. Hier prüft das österreichische Unternehmen InWind derzeit die Voraussetzungen für einen Windpark mit bis zu acht Windrädern im Bereich des Göriacher Waldes. Informationen dazu findet man auf den Webseiten der Gemeinde Schlaiten. InWind selbst plant laut Bürgermeister Ludwig Pedarnig dazu ebenfalls noch Informationsveranstaltungen vor Ort. Pedarnig bedauert die aufgeheizte Stimmung, in der die Windkraftgegner derzeit mehr Gehör finden würden. In der Gemeinde will man noch in diesem Jahr, selbstverständlich auch mit Einbindung der Bevölkerung, zu einer Entscheidung kommen, ob konkret weitergeplant wird oder nicht, sagt Pedarnig.
Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2019_09_2rr5
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/ Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich- fette-Jahre.html
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume.
In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit! TERRA-X
2023_08_26
24.50min-25.50min
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte- durch-die-jahrtausende-doku-100.html
Kleine Eiszeit
Die Folgen für die Moderne
2017_03_06
https://www.deutschlandfunk.de/kleine-eiszeit-die-folgen-fuer-die-moderne-100.html
Kulturgeschichte
Die Kleine Eiszeit in der Kunst https://www.welt.de/kultur/history/gallery11985655/Die-Kleine-Eiszeit-in-der-Kunst.html
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert? Die "Kleine Eiszeit" brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Not und Elend. Die Schuld gab man den Hexen…
2010_12_15
https://www.welt.de/geschichte/article11639867/ Was-ist-wenn-der-Winter- immer- laenger- dauert.html
Zu Beginn der Neuzeit wurden in Europa "Hexen" verbrannt, weil man sie für schlechtes Wetter verantwortlich machte. Tatsächliche Ursache war die Kleine Eiszeit: Ein Klimawandel in Europa, aus dem wir viel für heute lernen können.
2022_01_14 https://www.br.de/nachrichten/wissen/klimawandel-schon-zur-kleinen-eiszeit-gab-es-fake-news,SuOEOwH
Und die Befragung der Bevölkerung macht keinen Sinn weil jemand ist immer dagegen somit würde in ganz Österreich überhaupt nichts mehr gebaut werden dürfen,oder ist man in Osttirol generell zuerst mal immer gegen alles neue?
(Zitat ist nicht von Reinhold Messner -
k.A. von wem )